Kapelle vor der Vollendung

Dieses Jahr wollen die Verantwortlichen des Heimat- und Kulturvereins, Vorsitzender Georg Wagner, Kassier Alexander König, zweiter Vorsitzender Leonhard Zintl, Schriftführer Helmut Tausch und Beirat Achim Schraml (von rechts), das Kapitel "Revitalisierung der Ägidiuskapelle" abschließen. Bild: hl
Lokales
Kemnath
29.01.2015
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Der Heimat- und Kulturverein (HuK) läutet bei der Ägidiuskapelle die letzte Runde ein. Die Glocke dafür gießen die Experten vom Kloster Maria Laach.

Das Aufhängen der Glocke wird der letzte Schritt bei der Revitalisierung der Ägiduiskapelle auf dem Schlossberg sein. Wie Vorsitzender Georg Wagner in der Jahreshauptversammlung im Gasthaus Merkl berichtete, habe die Firma Weigert das Gewölbe und die Außenmauern erstellt. Somit könne die rund 390 000 Euro teure Maßnahme noch in diesem Jahr abgeschlossen werden.

Aber auch sonst sei auf dem Schlossberg sehr viel passiert. Mit Unterstützung der Stadt sei wieder eine ABM-Kraft eingestellt worden. Die Mitglieder besserten die Verbindungsmauer zum Südrondell aus und errichteten am Nordtor Mauern. Ein besonders Lob zollte der Vorsitzende Franz Horn, der das ganze Jahr auf dem Schlossberg zugegen sei.

Marterlweg eröffnet

Mit dem im September eröffneten Marterlweg sei mit Unterstützung von Katrin Karban-Völkl eine weitere Attraktion geschaffen worden, betonte Wagner. Bei den einzelnen Stationen seien Bänke aufgestellt und wie weitere Sitzgelegenheiten entlang der Wanderwege, auch im Bereich Zwergau, neu lackiert worden. Das Material stellte die Stadt zur Verfügung.

Das Totengedenken galt vor allem Altbürgermeister Rudi Ponnath und dem Wanderwart des Oberpfälzer Waldvereins (OWV), Erich Hohlrüther. In seinem Tätigkeitsbericht erinnerte Wagner weiter an den Neujahrsempfang der Stadt, Fahrt zum Kloster Maria Laach, das Aufstellen und die Segnung des Osterbrunnens durch Pfarrer Heribert Stretz sowie das Brunnenfest. Weitere Termine waren die Hauptversammlung des OWV auf der Silberhütte und das 30. Jubiläum des Heimatkundlichen Arbeits- und Förderkreises Kemnath. Vertreten waren die Mitglieder unter anderem bei kirchlichen Umzügen und Prozessionen, bei der Feuerwehr Waldeck und Zwergau, beim Sportfest und dem Tennisfest, sowie beim 25-Jährigen des Patenvereins "Concordia" Guttenberg.

Gratuliert hat man zum 80. Geburtstag Franz Stojan, Günther Solga und Heinrich Dworzack, zum 70. Luise Merkl und Marianne Moller, zum 65. Hans Lukas und zum 40. Vorstandsmitglied Stefan Hautmann. Dieser hat auch mit Erfolg am Wegewart-Kurs des OWV teilgenommen.

Vorsitzender Georg Wagner bat alle Mitglieder, sich weiterhin auf viel Arbeit einzustellen und kräftig mit anzupacken, um die Ziele und Vorhaben zu verwirklichen. Ein Dank galt neben allen Helfern auch seiner Familie für das Verständnis und die Unterstützung.

Schriftführer Helmut Tausch berichtete von den Vorstandssitzungen. Den Mitgliederstand gab er mit 174 an. Kassier Alexander König legte einen zufriedenstellenden Bericht vor. Er dankte allen Spendern und besonders der Stadt Kemnath, die auch die Abrechnung der Fördermaßnahmen übernimmt. Hans Schrembs, der mit Michael Klugmann die Kasse geprüft hatte, lobte die Verwaltung der Finanzen.

Vorbildliche Leistung

Was auf dem Schlossberg Jahr für Jahr geleistet werde, sei vorbildlich, lobte zweiter Bürgermeister Hermann Schraml. Das zeige sich nicht nur am Kapellenprojekt, das die Stadt nach Kräften weiter unterstützen werde.
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