Kapelle weiterer Anziehungspunkt

Lokales
Kemnath
21.11.2014
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Bürgermeister Werner Nickl ist zufrieden mit der Entwicklung Kemnaths. Die Bürger aus dem östlichen Stadtgebiet eigentlich auch. Bedenken haben die Waldecker nur wegen des Straßenlärms und wegen Ebola.

Wie seit Jahren hatte auch diesmal die letzte der drei Bürgerversammlungen den meisten Zulauf. Bürgermeister Werner Nickl ging im Gasthaus Merkl zunächst auf die positive Entwicklung der Bevölkerung und die sehr gute Arbeitsplatzsituation (wir berichteten) ein. Für den Bereich Kemnath-Ost nannte er die Dorfgestaltung. So habe Guttenberg auf Kreisebene am Wettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden - Unser Dorf hat Zukunft" erfolgreich teilgenommen. Mit der Einweihung des Marterlweges sei ein weiterer Anziehungspunkt geschaffen worden, der hervorragend die bestehenden Themenwege, Geopark- und Karpfenweg, ergänze.

Die 17 Asylbewerber und Kriegsflüchtlinge seien in Kemnath und Hahneneggatten derzeit gut untergebracht. Dieses Problem werde von der Stadt und Bevölkerung in Zukunft noch mehr Initiative und vor allem Toleranz verlangen, erklärte Nickl, der alle zur Mithilfe aufrief.

Positiv entwickle sich die Restaurierung der Burgruine auf dem Schlossberg. Die Ägidius-Kapelle, deren Revitalisierung voll im Zeitplan liege, werde sich zum weiteren Anziehungspunkt für das Kemnather Land entwickeln. Als Erfolg wertete der Rathauschef das Ferienprogramm auf dem Schlossberg und das Theater auf der Burg Waldeck. Unter Federführung des Heimat- und Kulturvereins werde hier Großartiges geleistet.

Das neue Breitbandförderprogramm ermögliche im gesamten Stadtgebiet schnelles Internet. Dank einer 80-prozentigen Förderung hielten sich die Eigenleistungen der Kommune in Grenzen. Als befriedigend bezeichnete Nickl die Bauplatzsituation in Kemnath-Ost sowie die ärztliche Versorgung durch das Krankenhaus und gute Fachärzte. Abschließend dankte er allen Bediensteten der Stadt, den Vereinen und den Bürgern, ohne deren aktive Mitarbeit vieles nicht möglich wäre.

Die Diskussion leitete zweiter Bürgermeister Hermann Schraml. Zur Sprache kam dabei die Straßensituation in Waldeck. Hier verursache das Pflaster einen hohen Lärmpegel. Mehrere Meldungen regten daher Geschwindigkeitsbegrenzungen an. Einige Bürger bezeichneten die Internetversorgung als unbefriedigend. Hier wies der Bürgermeister auf die von ihm in seinem Bericht angesprochenen Verbesserungen hin.

Ein Bürger schlug vor, wegen Ebola zu überlegen, ob nicht an den Eingängen zu öffentlichen Gebäuden, Einkaufszentren oder Gaststätten Desinfektionsspender als Vorsorgemaßnahme stehen sollten.
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