Kein Theater auf der Burg

Zweiter Vorsitzender Leonhard Zintl freute sich in der Hauptversammlung des Heimat- und Kulturvereins, dass die Burgruine Stück für Stück schöner wird. Bild: hl
Lokales
Kemnath
05.02.2015
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Ein stolzer Leonhard Zintl erinnerte in der HuK-Hauptversammlung an das Geschehen auf dem Waldecker Schlossberg. Auch 2015 will der Verein viel bieten. Eine beliebte Veranstaltung macht aber Pause.

Bei der Hauptversammlung des Heimat- und Kulturvereins (wir berichteten) stellte zweiter Vorsitzender Leonhard Zintl die Arbeit an der Burgruine vor. Größtes Projekt war und bleibt die St.-Ägidius-Kapelle. Bis Juli oder August sollen die Arbeiten noch laufen.

2014 standen Sicherungsarbeiten zum Erhalt der Burgruine und Maurerarbeiten am Nordtor an. Zintl betonte, dass alles in Abstimmung mit Raimund Karl vom Denkmalpflegeamt erfolgt sei. Mit der Steinwald-Allianz arbeitete der HuK bei den Panoramabildern auf dem Burgfried zusammen. Besucher erhalten nun Informationen zu Bergen und Orten rund um den Schlossberg. Beim Marterlweg brachte sich Kathrin Karban-Völkl ein. Zintl gab sich sehr zufrieden mit der Besucherzahl und deren Reaktionen. Die seien durchweg positiv gewesen. Neu sei ein digitaler Rundgang, der Smartphonenutzer die Burgruine erklärt. Hinweistafeln bieten über QR-Code dreisprachige Erläuterungen auf dem Smartphone.

Das Theater auf der Burg nannte Zintl schlicht "eine Erfolgsgeschichte". Das Volksstück "Die drei Eisbären" und das Kindertheater waren gut besucht. In den vier Jahren erlebten bereits 2500 Besucher einen Theaterabend auf dem Berg. In diesem Jahr wird es keine Vorführung geben, der Terminplan sei zu voll.

Ein Zeichen der Wertschätzung sei der Besuch des neuen Generalkonservators des Denkmalpflegeamts, Mathias Pfeil, im April. Er habe versprochen, wiederzukommen und dem HuK viel Erfolg gewünscht.

Dankesworte richtete Zintl an die Stadt Kemnath, Bürgermeister Werner Nickl und Raimund Karl für die Unterstützung. Besondere Dankesworte gingen an Georg Wagner und dessen Familie, Franz Horn und allen Helfern des HuK. Der Schlossberg "erleuchtet das Kemnather Land", schloss Zintl. Als Ausflugsziel sei der Berg ein Magnet, aber auch ein Beispiel für gelungenes Bürgerengagement.
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