Kemnather BRK-Abordnung informiert sich in Mehlmeisel über die Bergwacht
Mehr Verständnis für Kollegen

Die Besuchergruppe der Kemnather BRK-Bereitschaft ließ sich Arbeit, Einrichtung und Ausrüstung der Bergwacht Mehlmeisel von deren Bereitschaftsleiter Martin Nickl (rechts) erklären. Dabei lernten auch erfahrene BRKler viel Neues. Bild: wew
Lokales
Kemnath
09.04.2015
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Die BRK-Bereitschaft war zu Besuch bei der Bergrettungswache Mehlmeisel. Deren Bereitschaftsleiter Martin Nickl stellte neben der neu erbauten Bergwacht die vielfältigen Aufgaben der Gruppe und als Schwerpunkt das Helikoptertraining der Helfer vor.

Für ihre monatlichen Treffen hatten die Kemnather BRKler diesmal einen Tag mit den Kameraden der Bergrettung ausgewählt. Die Rettung Verunglückter im Fels, aus unwegsamem Gelände und besonders in den Wintersportgebieten sei nur eine Teilaufgabe der Bergwacht, erklärte Nickl seinen Gästen. Zu den weiteren Kernaufgaben zähle die Naturschutz- und Umweltarbeit weit über das Gebiet des Fichtelnaabtales hinaus.

Bei der Führung zeigte Nickl den Fahrzeugpark und stellte den Besuchern die treuen Begleiter - zwei Hunde aus der Hundestaffel - vor. Die Tiere wurden auf die Fährtensuche vermisster Personen speziell trainiert und erzielen bei ihrem Einsatz erstaunlich präzise Erfolge. Überrascht waren die Besucher auch davon, wie häufig die Bergretter doch tatsächlich alarmiert werden - und das zu allen Jahreszeiten. Teilweise mehrmals in der Woche müssen die Helfer der Bergwacht ausrücken, weil Spaziergänger oder Wintersportler gesucht und geborgen werden müssen. Für die lehrreiche Führung dankten die Kemnather Besucher ihrem Gastgeber Martin Nickl. Vor allem sei das gegenseitige Verständnis der BRK-Gemeinschaften dadurch entscheidend gestärkt worden.
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