Kemnather Museum ehrt Maler Ludwig Anton Seitz
Hochbegabt, fast vergessen

Lokales
Kemnath
10.04.2015
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Ludwig Anton Seitz: Wahrscheinlich kennt nur eine handvoll "Insider" den Namen dieses Kemnather Malers, der 1864 in seiner zweiten Heimat Auerbach erst 36-jährig der "Abzehrung" zum Opfer fiel. Grund genug für das Heimat- und Handfeuerwaffenmuseum, dem Sohn der Stadt bis zum 6. September eine Ausstellung im zweiten Stock der Fronveste zu widmen.

Hochbegabt, früh verstorben, fast vergessen: So lässt sich das Leben des 1827 in der heutigen Wunsiedler Straße 32 geborenen Künstlers zusammenfassen. Mit Dokumenten aus Privatbesitz ruft das Museumsteam den Maler ins Gedächtnis, dessen bekanntestes Werk das Bild des Anna-Altars in der Auerbacher Stadtpfarrkirche ist: ein Meisterwerk des "Nazarenerstils", der zu Seitz' Lebzeiten sehr beliebt war.

Parallel zeigt das Museum bis 26. April die Schau "Vom Säbel zum Pallasch: Blankwaffen aus drei Jahrhunderten". Ab 3. Mai bietet "Tempus fugit - die Zeit flieht", einen Überblick über die Geschichte von Zeitmessung und Uhrmacherhandwerk. Wer Exponate zur Verfügung stellen möchte, wendet sich an Anton Heindl, 09642/8481, heindl-anton@t-online.de . Das Museum ist sonntags, 14 bis 16, am ersten Sonntag des Monats zusätzlich von 10 bis 12 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei. Für 3. Mai von 10 bis 16 Uhr lädt das Museum zum Museumsfest mit Flohmarkt und Kinderprogramm "Riesenblasen, Buntfarben, Schaumschlösser" ein.
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