Kemnather Urgestein

Alois Märkl mit seinem Neffen Georg (vorne). Zum 90. Geburtstag gratulierten aber auch Bürgermeister Werner Nickl und viele Verwandte. Bild: wew
Lokales
Kemnath
13.05.2015
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Friseur und Bankkaufmann hat Alois Märkl gelernt. Bekannt ist er vielen Kemnathern aber vor allem als Mitarbeiter im Hintergrund der Geschäfte seines Neffen Georg Märkl. Nun stand er selbst im Mittelpunkt.

Auf 90 bewegte Jahre blickt Alois Märkl zurück. Bei der Geburtstagsfeier im BRK-Seniorenheim Haus Falkenstein freute er sich über die Besuche zahlreicher Gratulanten, die dem beliebten Jubilar gerne ihre Aufwartung machten.

Alois Märkl kam in Kemnath zur Welt. Nach der Schule lernte er das Friseurhandwerk. Auf der Suche nach neuen Herausforderungen folgte eine Lehre als Bankkaufmann bei der Raiffeisenbank Kemnath. Die Karriereleiter führte ihn anschließend in die Sparkasse Bad Berneck.

Bald nach Kriegsbeginn musste Märkl zum Militärdienst und geriet in russische Kriegsgefangenschaft, aus der er erst 1949 wieder in die Heimat entlassen wurde. Bis ins hohe Alter half das Geburtstagskind seinem Neffen Georg in dessen Geschäften. Als zuverlässiger Kurierfahrer ist er noch vielen Kemnather in Erinnerung. Den Kunden war er über viele Jahre ein vertrauter Gesprächspartner.

Neffe Georg Märkl mit seiner Gattin, Nichte Christa Potzelt sowie viele Großnichten und Großneffen kamen zum Gratulieren. Auch Bürgermeister Werner Nickl überbrachte mit einem Geschenk die Glückwünsche der Stadt. Besonders freute sich Alois Märkl über den Besuch von Pfarrer Konrad Amschl, der im Namen der gesamten Pfarrei viel Gesundheit und Gottes Segen wünschte.

Seit Anfang des Jahres wohnt Alois Märkl im Haus Falkenstein. Er hat sich gut eingelebt und genießt vor allem den täglichen "Ratsch" mit den vielen Bekannten, die er hier wiedergefunden hat. Nachdem er nie verheiratet war, sind die Kontakte zu seiner Familie und den Freunden besonders wertvoll und wichtig.
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