"Kirche mit Leben erfüllen"

Jochen Glößl betonte bei seiner Vorstellung, wie sehr er sich auf die Arbeit als Gemeindereferent freue. Bild: jzk
Lokales
Kemnath
15.09.2015
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Jochen Gößl ist der Neue in der Pfarrei Kemnath. Seit dem 1. September ist er als Gemeindereferent tätig. Er löste Alfred Kick, der 26 Jahre lang Stadtpfarrer Konrad Amschl als Pastoralreferent unterstützte, ab.

In drei Gottesdiensten hieß Stadtpfarrer Amschl den neuen Gemeindereferenten in seiner Pfarrei willkommen. Gößl ließ es sich nicht nehmen, sich den Gemeindemitgliedern persönlich vorzustellen. "An meinem fränkischen Dialekt merken Sie schon, dass ich kein Oberpfälzer bin", schmunzelte Gößl.

Der gebürtige Nürnberger ist 47 Jahre alt und wohnt mit seiner Familie in Kirchenthumbach. Er ist Vater von zwei Kindern. Nach dem Schulbesuch machte er eine Lehre als Feingeräteelektroniker bei der Firma Triumph-Adler.

Anschließend holte er die Mittlere Reife und das Fachabitur nach. Zwischendurch leistete er seinen Wehrdienst bei der Fernmeldeinstandsetzung in Regensburg ab. Danach studierte er an der Katholischen Universität in Eichstätt Religionspädagogik. Dort lernte er auch seine Frau kennen. Sie ist ebenfalls Gemeindereferentin und in dieser Funktion derzeit in Grafenwöhr tätig.

Nach seinem Studium war er zwei Jahre in Deggendorf in der Pfarrei Mariä Himmelfahrt als Gemeindeassistent, dann weitere zwei Jahre dort als Gemeindereferent tätig. In gleicher Funktion wirkte er drei Jahre in der Pfarrei St. Jakob Schwandorf. Dort wurden auch seine beiden Kinder geboren. Seine Frau stammt aus Kirchenthumbach. Das war einer der Gründe, warum er im Jahr 2003 mit seiner Familie auch dorthin zog. Neben seiner Arbeit in der Pfarrgemeinde unterrichtete er zwölf Jahre lang das Fach Religionslehre an der Wirtschaftsschule in Eschenbach und an der Grund- und Mittelschule Weidenberg.

Glößl wird auch an seinem neuen Wirkungsort im Schuldienst tätig sein. Im kommenden Schuljahr 2015/16 wird er an der Mittelschule Kemnath und an der Grundschule Immenreuth einige Stunden Religionsunterricht erteilen. "In den vergangenen Tagen konnte ich gute Gespräche mit einigen Pfarrangehörigen führen" freute sich der neue Gemeindereferent. "So lange wie mein Vorgänger Alfred Kick kann ich aber leider nicht bei euch sein. Da wäre ich bei meinem Abschied von Kemnath ja 73 Jahre alt und so lange möchte ich nicht auf meinen Ruhestand warten", schmunzelte der Familienvater. "Gemeinsam wollen wir diese Kirche mit Leben erfüllen" hat er sich als oberstes Ziel seiner Arbeit als Gemeindereferent gesetzt. Die Gottesdienstbesucher begrüßten den "Neuen" mit wohlwollendem Beifall. Nach den Gottesdiensten nutzten einige die Gelegenheit, bei der Begegnung vor der Kirche mit ihm ins Gespräch zu kommen.
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