Kleiner Dienst, große Wirkung

Die beiden Seelsorger Konrad Amschl und Dirk Grafe sowie Pastoralreferent Alfred Kick (von links) besprachen mit den Helfern Einsatzmöglichkeiten des Kleinen Dienstes. Bild: jzk
Lokales
Kemnath
23.03.2015
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Bestandsaufnahme, Erfahrungsaustausch und zukünftige Planungen waren die Themen der Helfer des Kleinen Dienstes. Für ihren Einsatz war ihnen aber auch der Dank der beiden Pfarrer Dirk Grafe und Konrad Amschl gewiss.

"Vom November 2012 bis zum März 2015 bin ich 43 Mal tätig geworden", berichtete Ulrich Grosser im Pfarrheim. Er ist einer der Ansprechpartner beim Kleinen Dienst (Telefon 09642/2860). Dabei handelte es sich hauptsächlich um Fahrten zum Arzt, zum Einkaufen, Umzüge und Spaziergänge. Nach der Ankunft der Flüchtlinge fielen auch Fahrten von deren Unterkunft in Hahneneggaten zum Deutschunterricht nach Kemnath an. Die Anregung sei von Bürgermeister Werner Nickl gekommen.

Ansprechpartnerin Traudl PanzerTraudl Panzer (Goldbergstraße 2 in Kemnath, Telefon 09642/2739 oder Handy 0160/2485540) sah ihre Hauptaufgabe in der Weitervermittlung von Helfern. Bei Anrufen von Johannes Prechtl, Projektmanager von "BRK Assistance Leben+" versuchte sie, geeignete Helfer für die gewünschten Dienste zu finden. Manche Einsätze seien angefordert, aber dann doch nicht in Anspruch genommen worden.

Schnell und unbürokratisch

"Der Kleine Dienst soll eine schnelle, unbürokratische, diskrete und unentgeltliche Hilfe für den Nächsten sein", betonte Pastoralreferent Alfred Kick. Alle, die sich in einer akuten, kurzzeitigen Notlage befänden, könnten sich jederzeit an den Kleinen Dienst (katholisches Pfarramt Kemnath, Telefon 09642/2833, oder an das evangelische Pfarramt Wirbenz, Telefon 09642/2853) wenden. Es sollen weitere Helfer gewonnen werden, die die Aufgaben des Kleinen Dienstes bereits kennen.

Der Flyer "Brauchen Sie Hilfe?" gibt Auskunft über die vielfältigen Angebote: stundenweise Betreuung eines Pflegebedürftigen, Babysitten, wenn die Eltern einen wichtigen Termin haben oder krank sind, Einkäufe oder Besorgungen im Gemeindebereich, alte, einsame oder kranke Menschen besuchen, Formulare ausfüllen, Begleitung bei Arztbesuchen oder Behördengängen oder alte Menschen zu Gottesdiensten oder zum Gräberbesuch fahren. "Das sind für uns alltägliche Kleinigkeiten, die aber manchen Mitmenschen ihr Leben wirklich erleichtern können." Durch die Sammelversicherung der Diözese Regensburg seien alle Helfer bei ihren Einsätzen versichert, betonte Kick, der mit den Teilnehmern auch über ein neue Logo diskutierte.
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