Klimabotschafter der Mittelschule stellen Aktion "Plant for the Planet" vor
1000 Milliarden Bäume pflanzen

Die Klimabotschafter der Mittelschule, Sebastian Dötsch, Anna-Lena Wolf, Christina Busch und Christina Miedel (von links), warben beim Obst- und Gartenbauverein für die Aktion "Plant for the Planet". Bild: rpp
Lokales
Kemnath
24.03.2015
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Beim Obst- und Gartenbauverein Kemnath waren die Klimabotschafter der Mittelschule an der richtigen Adresse. Sebastian Dötsch, Anna-Lena Wolf, Christina Busch und Christina Miedel stellten die Aktion "Plant for the Planet" vor.

Initiator dieses weltweiten Projektes für mehr Umweltschutz, Klimagerechtigkeit und Nachhaltigkeit ist Felix Finkbeiner. Inzwischen hat die Bewegung auch die Schulen erreicht. Unter der Leitung von Heidrun Schelzke-Deubzer und Christiana Zaglmann fand dieses Projekt in Kemnath bereits viele Unterstützer. Die Klimabotschafter stellten die Ursachen und die Wirkungen des CO2-Gehalts in der Atmosphäre dar. Die Abschmelzung der polaren Eiszonen, Fluten, Dürren und Waldbrände seien bereits Folgen der Umweltverschmutzung.

Neue Bäume sollen diesen Effekt umkehren. Diese filtern CO2 aus der Luft. Finkbeiners Ziel ist, bis 2020 eine Million Klimabotschafter in einem weltweiten Netz auszubilden. Es sollen 1000 Milliarden Bäume gepflanzt werden, die helfen, die Luft zu verbessern und die Atmosphäre zu entlasten.

Geld mit Schokolade

Die Botschafter brauchen dafür Grundstücke und Geld. Geld verdienen Sie mit der "Die gute Schokolade". Händler und Hersteller verzichten auf ihren Gewinn und spenden ihn an "Plant for the Planet". Die Initiative pflanzt von dem Geld so viele Bäume, dass die Produktion jeder Tafel komplett klimaneutral ist. Die vier Jugendlichen hatten die Gartler mit ihrem Vortrag so begeistert, dass die mitgebrachte Schokolade sofort verkauft war. Wer diese Aktion unterstützen möchte, kann sie auch in allen Rewe-Märkten erwerben.

Die Bürgermeister Werner Nickl (Kemnath) und Josef Etterer (Kastl) sicherten den Klimabotschaftern sofort ihre Unterstützung zu. Jede Gemeinde müsse Ausgleichsflächen bei Bauprojekten ausweisen. Diese sollen in Zukunft mit Bäumen oder als Streuobstwiese bepflanzt werden. Auch an die Beschattung von Wanderwegen wurde gedacht. Stadtgärtner Florian Frank hat bereits Pflanzaktionen mit den Jugendlichen ungesetzt.
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