Kompass für die Wahl des richtigen Berufs

Intensive Beratung am Infostand des Verpackungsmittel-, Wellpappen und Displayherstellers Schiettinger.
Lokales
Kemnath
13.10.2014
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Der ideale Platz, um erste Kontakte zwischen potenziellen Arbeitgebern und interessierten Nachwuchskräften zu knüpfen. Rund 4000 Eltern und Schüler besuchten am Samstag die 7. Ausbildungsmesse in der Grund- und Mittelschule.

"Das war bisher die größte und beste Messe in Kemnath." Ausgezeichnet fiel die Bilanz der Organisatoren aus, als die Schau dem Ende zuging. Die "Kontaktbörse für die Azubis von morgen" ging in den Räumen der Grund- und Mittelschule über die Bühne. "Es war ein großer Erfolg für die Aussteller und für die Schulabgänger" schwärmte Manfred Dietrich.

"Etwa 4000 Besucher waren da", freute sich Projektleiter Martin Faget. Sie kamen nicht nur aus der Kemnather Region, sondern auch aus Weiden und den Landkreisen Neustadt/WN und Bayreuth. "Die Jugendlichen waren sehr interessiert und aufgeschlossen", lobten die Aussteller. "Viele interessierten sich für ein duales Studium", stellten einige fest. "Die Beratungen waren sehr informativ", meinten die meisten Schüler, "sie haben uns für unsere Berufswahl wirklich etwas gebracht."

"Wir möchten Ihnen heute einen Einblick in die Bandbreite der verschiedensten Berufe geben", sagte Rektor Josef Etterer bei der Eröffnung. "Es ist nämlich gar nicht so leicht, nach der Schule den richtigen Arbeitsplatz zu finden."

Landrat Wolfgang Lippert sprach die für Jugendliche sehr günstige Situation auf dem Arbeitsmarkt an: "Die Betriebe rollen mittlerweile die roten Teppiche für euch aus." Als "Großereignis für die Schulstadt Kemnath" bezeichnete Schirmherr und Bürgermeister Werner Nickl diese Ausbildungsmesse. "Die Jugendlichen haben jetzt die besten Chancen, einen geeigneten Beruf zu finden", meinte er. "Mit Engagement und Fleiß kann jeder Beruf zu einem Traumberuf werden."

Als Leiter des Arbeitskreises Schule-Wirtschaft bedankte sich Schulamtsdirektor Rudi Kunz bei allen, die zum Gelingen dieser Messe beitrugen. Von den Schülern forderte er Anstrengungsbereitschaft und Eigeninitiative. Zusammen mit Realschuldirektor German Helgert eröffnete Josef Etterer die Ausbildungsmesse.

Bei einem Rundgang durch die Ausstellungsräume und Klassenzimmer konnten sich die Ehrengäste davon überzeugen, dass die Aussteller große Anstrengungen unternommen haben, um ihre Berufsbilder optimal zu präsentieren. 55 Aussteller aus den Bereichen Handwerk, Handel, Industrie, Dienstleistung, Berufsfachschulen und Weiterbildung hatten in den Klassen- und Fachräumen ihre teilweise recht aufwendigen Informationsstände aufgebaut. Als neue Aussteller präsentierten sich das St.-Michaels-Werk aus Grafenwöhr, die Ausbildungsoffensive Bayern, der Kaminkehrermeisterbetrieb Bernhard Wegmann und die Hör-Technologie Mitterteich.

Im Mittelpunkt stand auch diesmal der aktive Austausch zwischen Besuchern und Firmenvertretern. Die Schulabgänger konnten sich fachmännisch beraten lassen und die Berufsvielfalt aus erster Hand kennenlernen. Sie hatten die einmalige Chance, sich an einem Ort zur gleichen Zeit über fast alle Berufsbilder in der Region zu informieren.

Erste Praktika

Nicht nur erfahrene Facharbeiter, sondern auch Auszubildende gaben sich große Mühe, den Interessenten ein praxisnahes Bild ihres Betriebes zu vermitteln. Mit einigen Jugendlichen wurden bereits Praktikumsverträge abgeschlossen. Die Orientierung der Besucher in den Schulgebäuden klappte einwandfrei. Für die Verpflegung sorgten bestens die Schülermitverwaltungen der Realschule und der Mittelschule.
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