Kontinent der Gegensätze

Lokales
Kemnath
21.03.2015
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Steppe, Wüste, Flüsse, Seen und Meer. Wer das alles in seinem Urlaub sehen möchte, für den hat Mathias Stitz einen Tipp - Abenteuer inklusive.

Von einem abenteuerlichen Traumurlaub in Südamerika berichtete Gymnasiallehrer Matthias Stitz beim Kolpingtreff im Gesellenhaus. Zu seinem Vortrag hatten die Katholische Erwachsenenbildung Tirschenreuth und die Kolpingfamilie Kemnath in die ehemalige Grabenkapelle eingeladen.

Stitz hat im vergangenen Jahr drei Wochen lang mit seiner Lebensgefährtin Peru, Bolivien und Chile bereist. Per Flugzeug, Bus, Bahn und Geländewagen durchquerte die 15-köpfige Gruppe die unterschiedlichsten Landschaftsformen hin zu den Hochgebirgen. Seine Schilderungen unterlegte der Referent mit vielen eindrucksvollen Bildern. Stitz beschrieb seine Reise als richtiges Abenteuer. Auf so mancher Passstraße sei die Gruppe mit klapprigen Gefährten in schwindelerregenden Höhen an Schluchten entlang gefahren. Auch die weltberühmte Panamericana gehörte zur Reiseroute.

Größte Herausforderung seien die extremen Höhenlagen gewesen. Nahezu die komplette Reisegruppe hatte wegen der dünnen Luft, aber auch wegen des ungewohnten Essens mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen. Peru und Bolivien bezeichnete Stitz bezüglich der Lebensumstände als das "krasse Gegenteil" von Chile.

Die beiden erstgenannten Länder seien sehr arm und von Korruption geprägt. In manchen Armutsvierteln wurden kommunale Bauten und Straßen einfach nicht mehr weiter gebaut, da das Geld fehlt. In Chile dagegen spürte man den Wohlstand. Er empfahl allen Südamerikabegeisterten genau so eine Reise, wie er sie gemacht hat, zu buchen. Zuerst faszinierende Landschaften und Abenteuer in Peru und Bolivien, abschließend ein paar schöne Tage in Chile, um die aufregende Reise ausklingen zu lassen.
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