Kräuter-Sammelsurium und sogar einen Haussegen im Angebot

Kräuter-Sammelsurium und sogar einen Haussegen im Angebot (jzk) Uralt ist der christliche Brauch, einen Strauß von heilkräftigen Pflanzen und bunten Blumen zu binden und ihn an Mariä Himmelfahrt weihen zu lassen. Sie sollen den Menschen nicht nur vor Krankheiten bewahren, sondern am Hochfest der Mutter Gottes auch zeigen, dass der Glaube ihrem Leben Würze, Heilung und Stärkung verleiht. Nach den Gottesdiensten am Freitag und Samstag, dem Patroziniumsfest der Stadtpfarrkirche
Lokales
Kemnath
17.08.2015
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Uralt ist der christliche Brauch, einen Strauß von heilkräftigen Pflanzen und bunten Blumen zu binden und ihn an Mariä Himmelfahrt weihen zu lassen. Sie sollen den Menschen nicht nur vor Krankheiten bewahren, sondern am Hochfest der Mutter Gottes auch zeigen, dass der Glaube ihrem Leben Würze, Heilung und Stärkung verleiht. Nach den Gottesdiensten am Freitag und Samstag, dem Patroziniumsfest der Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt, boten Damen des Frauenbundes liebevoll gebundene Kräuterkränze, -buschen, -duftsträuße und -pyramiden zum Kauf an. Auch Dinkelkissen, Lavendelsäckchen, Weihwasserflaschen und der traditionelle Haussegen konnten käuflich erworben werden. Neu waren in diesem Jahr Lavendel-Hafer-Kränze und Erika-Herzen (Heidekrautkerzen). Gerne gekauft wurden auch Herzen aus Getreide mit und ohne Bild, Getreideräder und -schlaufen. Der Erlös geht an einen guten Zweck. Die Gläubigen nahmen die geweihten Gegenstände mit nach Hause. Eine Augenweide war der prächtige Kräuterstrauß, den die Frauen vor dem Volksaltar aufgestellt hatten. Beim Festgottesdienst um 8.30 Uhr führte Chorleiter Josef Zaglmann mit dem Kirchenchor die "Ettaler Liebfrauenmesse" von Arthur Pichler auf. Siegfried Zaus bereicherte mit seinem Geigenspiel die Messfeier. Bild: jzk
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