Kühle Köpfe beim Löscheinsatz

Tina Fischer, André Feller, Sebastian Zeitler, Stephan Lehner, Alexander Pühl, Sabrina Schmid, Jana Kausler, Christina Lehner und Nick Danowski nahmen von Kreisbrandmeister Alois Schindler, Kreisbrandinspektor Otto Braunreuther und Kreisbrandmeister Alfred Vogel (von links) die Abzeichen entgegen.
Lokales
Kemnath
19.05.2015
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Um bei Bränden effektiv handeln zu können, muss jeder Handgriff sitzen. Korrekte Befehle und deren saubere Ausführung sind das A und O, wenn es darum geht, Menschenleben zu retten und Sachwerte zu schützen. Doch das kommt nicht von selbst.

Die Aktiven legten die Leistungsprüfung "Gruppe im Löscheinsatz" ab. In drei Gruppen stellten sich 24 Aktive den Anforderungen. Als Übungsbefehl gab der Gruppenführer einen Zimmerbrand im Erdgeschoss ohne Menschen und Tiere in Gefahr vor. In 300 Sekunden mussten die Verkehrsabsicherung und Wasserversorgung aufgebaut, der Atemschutztrupp mit dem C-Rohr für den Innenangriff bereit, die Brandbekämpfung von außen sichergestellt und ein Sicherungstrupp eingeteilt sein. Auch das Saugleitung-Kuppeln, um aus offenem Gewässer Löschwasser zu entnehmen, gehörte dazu.

Zusätzlich gab es Einzelaufgaben, abhängig von der Stufe wie Fahrzeug- und Gerätekunde oder das Erkennen von Gefahrenzeichen bis hin zur Ersten Hilfe. Jeder Teilnehmer hatte je nach seiner Funktion auch Knoten und Stiche auszuführen. Unter den Augen der Schiedsrichter, Kreisbrandinspektor Otto Braunreuther sowie der Kreisbrandmeister Alfred Vogel und Alois Schindler, sowie Gästen aus dem tschechischen Nepomuk legten alle die Leistungsprüfung mit Bravour ab.

Kommandant Peter Denz dankte Teilnehmern und Ausbildern, die ihre Freizeit nicht nur für Einsatzvorbereitung und Übungen opfern, sondern sich auch bei der Leistungsprüfung vorbildlich eingesetzt haben. Der Prüfungstag endete mit einer Brotzeit im Gerätehaus.
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