Kunterbunte Narretei

Lokales
Kemnath
02.02.2015
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Unter dem Motto "Ob Schlumpfenshow oder Händels Witze, der FCC treibt's auf die Spitze" bot der Fortschauer Carnevals Club (FCC) bei seiner Prunksitzung in der Mehrzweckhalle den zahlreichen Gästen ein buntes und abwechslungsreiches Programm. Inklusive prominentem Gastauftritt.

Ronald Ott, der erstmals als Präsident die Sitzung leitete, machte nicht nur die Kemnather Bürgermeister, sondern auch Landtagsabgeordneten Tobias Reiß, Landrat Wolfgang und mehrere Kemnather Stadträte im närrischen Volk aus. Sein besonderer Gruß galt Günter Fennerl vom Fastnachtsverband Franken, der drei besondere Auszeichnungen vornahm. Herzlich begrüßt wurde die Faschingsgilde Salzburg, die mit dem Ruf "He - Mu" ("Heiterkeit und Muse") die Bühne eroberte und den Schautanz "Lucky Ladies" zeigte. Jubel, Trubel, Heiterkeit herrschte während der fünfstündigen Sitzung. Die Büttenrede, Sketche, humoristische Einlagen sowie die schmissigen Garde- und Schautänze kamen bei den Zuschauern gut an. Einer der Höhepunkte war der umjubelte Gastauftritt von Bernd Händel, dem Sitzungspräsidenten der Fernsehsendung "Fastnacht in Franken". Zu der Eintrittskarte gab es ein Los für die Tombola. Mit Ingrid Dietl und Simon Drechsler gewannen zwei Kemnather die beiden ersten Preise.

Als Erster stieg Bertram Dürrschmidt in die Bütt. Als geschäftstüchtiger Bestatter machte er "Asche zu Kohle" und setzte sich im Testament als Alleinerbe ein. Mit dem Sketch, "Oma kauft Windows" brachten Ronald Ott, Thomas Lauber und Erika Scherm die Zuschauer zum Lachen. Zum Schießen war der Dialog von Frau Hawlischek (Bertram Dürrschmidt), die der schmerzgeplagten Frau Pospischil (Barbara Dürrschmidt) immer die richtigen Fachärzte für ihre Krankheiten empfahl.

Strapazierte Lachmuskeln

Einer der Höhepunkte war der Auftritt von Erika Scherm und Rudi Schiedlofsky als "Tramps von Fortschau". Zwischen den einzelnen Auftritten der FCC-Aktiven gab es immer wieder Erholungsphasen für die Lachmuskeln, in denen Stimmungskanone Walter Kobel zum Tanz aufspielte. Bei der Ordensverleihung würdigten die Ehrensenatoren Wolfgang Lippert und Werner Nickl sowie Tobias Reiß die Verdienste des FCC als Garant für Heiterkeit und Frohsinn in der "fünften Jahreszeit." Das erfahrene Prinzenpaar Max I. und Hanna I. machte eine ausgezeichnete Figur. Auch die Garde- und Schautänze waren vom Feinsten. Bunte fantasievolle Kostüme, fetzige Musik und mitreißende Tanzeinlagen ließen nicht nur die Herzen der Männer höher schlagen. Die Faschingsgesellschaft Schwarz-Weiß Bayreuth präsentierte sich beim Aktivenschautanz "Ein Phänomen" als sportliche Boxkampftruppe und beim Schautanz "Happy Dancer" als Engelchen und Teufelchen. Gleich vier tolle Tanzmariechen hatte die Faschingsgesellschaft Marktredwitz-Dörflas mitgebracht. Sie wirbelten über die Tanzfläche, dass es eine wahre Freude war. Als "Gespenster von Canterville" geisterte ihre Prinzengarde auf der Bühne herum. Große Klasse waren die Garde- und Schautänze von Phoenix TuS Mitterteich mit ihren akrobatischen Tanzeinlagen und farbenprächtigen Kostümen. Den Vogel schoss wieder das gemischte Ballett des FCC mit dem mitreißenden Tanz "Schlümpfe auf Reisen" ab. Fast der ganze Elferrat machte dabei mit.

Manuel Lauber hatte als Technischer Leiter viel zu tun, um einen reibungslosen Ablauf zu ermöglichen. In der Bar ließen die Besucher die Auftritte noch einmal Revue passieren. (Bericht folgt)
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