Landtagsabgeordneter Jürgen Mistol und die Angst vor Fracking
Angst um die Lebensgrundlage

Lokales
Kemnath
29.01.2015
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Landtagsabgeordneter Jürgen Mistol hat beim Neujahrsbrunch der "Grünen rund um den Kulm" (wir berichteten) eindringlich vor den Gefahren des Fracking gewarnt. "Da geht es um unsere Lebensgrundlagen, die sind bedroht", sagte Mistol. Negative Auswirkungen aufs Grundwasser würden auf der Hand liegen.

Generell müsse das Bestreben der Grünen weitergehen, die Qualität des Wassers zu sichern. Mistol forderte, die Vertreter der konventionellen Landwirtschaft anzusprechen. "Natürlich legt man sich da mit den Bauern an, das darf aber den Dialog nicht verhindern." Auf der Klausurtagung der Grünen in Regensburg seien auch die Themen E-Mobilität und Hochwasserschutz als wichtige Aufgabe der Zukunft angesprochen worden.

Zu den Themen Flüchtlinge und Asyl erläuterte Mistol, dass derzeit 3000 Flüchtlinge in der Oberpfalz leben, bei einer Gesamtbevölkerung von rund einer Million Einwohnern. "Das ist gut zu bewältigen", stellte Mistol fest und verwies darauf, dass etwa zwei Drittel der Flüchtlinge in Wohnungen leben. "Das beweist auch, dass es in der Bevölkerung große Hilfsbereitschaft gibt", betonte der Abgeordnete. Pegida sei nicht der Mainstream in der Gesellschaft, auch die Menschen in der Oberpfalz seien gastfreundlich und weltoffen.

Den "Grünen rund um den Kulm" bescheinigte Mistol sehr gute Arbeit. Seit dem Neujahrsbrunch im vergangenen Jahr seien aus vielen grünen Wahlkämpfern Mandatsträger geworden.
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