Mette mit viel Symbolik

Die künftigen Erstkommunikanten schlüpften in die Rollen von Maria, Josef und Co. und stellten das Geschehen rund um die Heilige Nacht dar. Bild: jzk
Lokales
Kemnath
27.12.2014
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"Glocken künden von Weihnachten". In der Kinderchristmette in Kemnath galt das doppelt. Bilder auf einer "Weihnachtsglocke" verdeutlichten den Kindern, was die Katholische Kirche am 24. Dezember feiert.

"Lobt Gott, ihr Christen". Unter diesem Motto stand die Kindermette am Heiligen Abend. Jedes Kind bekam eine "Weihnachtsglocke" mit drei Bildern drauf. "Glocken laden zum Gottesdienst", hieß es, "mit dem Klang der Glocken wandert das Lob Gottes um die Erde." An Weihnachten verkünden sie: "Gott ist in Jesus Christus zu uns gekommen. Er ist ein kleines Kind geworden, das in Windeln in einer Krippe liegt."

Pastoralpraktikant Peter Stubenvoll betrachtete mit den Kindern die Bilder und erklärte deren Sinn. Im Krippenspiel stellten die Erstkommunionkinder das Weihnachtsgeschehen nach. Zwischendurch sang Stefanie Wöhrl mit der Singgruppe 91 "Mitten in der Nacht", "O du fröhliche", "Engel auf den Feldern singen" und "Süßer die Glocken nie klingen". Elena Rodler spielte auf ihrem Tenorhorn.

Mit den Worten "Gerade in der Weihnachtszeit scheinen die Glocken besonders festlich zu läuten, damit alle erfahren, dass uns der Retter der Welt geboren wurde", endete die Bildbetrachtung. "Wir beten für alle Menschen, die dort leben, wo Armut, Not und Krieg herrschen", lautete eine Fürbitte. "Wenn ihr jetzt nach Hause geht, dürft ihr die Weihnachtsglocke mitnehmen und an den Christbaum hängen", sagte Peter Stubenvoll, "sie soll euch daran erinnern, dass der große Gott ein kleines Kind geworden ist."

Nach dem Schlusslied "Stille Nacht" segneten Stadtpfarrer Konrad Amschl, Pastoralreferent Alfred Kick und Pastoralpraktikant Peter Stubenvoll die Kinder. Anschließend hatten die Buben und Mädchen Gelegenheit, ihre Spenden in die bereitgestellten Körbchen zu werfen.
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