Mit Entchen in die Babybadewanne

Nützliche Geschenke hatten Bürgermeister Werner Nickl (hinten stehend) und Marianne Fütterer (hinten links) bei der Babybegrüßung mitgebracht. Bild: jzk
Lokales
Kemnath
13.02.2015
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Um 31 Babys wuchs in Kemnath im zweiten Halbjahr 2014 die Einwohnerzahl, Sechs waren es in der Gemeinde Kastl. Gut ein Dutzend davon sowie die Mütter und Väter saßen am Mittwoch im Familienzentrum zusammen.

Zu ihnen gesellten sich die beiden Bürgermeister Werner Nickl (Kemnath) und Josef Etterer (Kastl). Sie ließen es sich nicht nehmen, die jüngsten Einwohner persönlich willkommen zu heißen.

"Unsere Stadt tut viel für die kleinen Erdenbürger", betonte Nickl. Er verwies auf das Baukindergeld, das Begrüßungsgeld in Höhe von 200 Euro und den Windelsack, den die Eltern bis zum Vormonat der Vollendung des zweiten Lebensjahres ihres Nachwuchses jeweils monatlich erhalten. Den Eltern überreichte er eine Tragetasche der Stadt, gefüllt mit Neuigkeiten zu Leben und Wohnen im Kemnather Land, dem Karpfenbilderbuch von Susanne Vonhoff und der DVD "Kemnath - Stadt der Ideen".

Marianne Fütterer vom Kreisjugendamt stellte das Netzwerk "KoKi" vor, das es seit fünf Jahren im Landkreis Tirschenreuth gibt. Diese Koordinierungsstelle sei eine Anlaufstelle für werdende Mütter, Alleinerziehende und Familien mit Kleinkindern bis zu drei Jahren. "Wir bieten ihnen Informationen, Unterstützung und Entlastung in allen Fragen, die das Baby oder die Familie betreffen."

Für jede Familie hatte sie ein kostenloses Begrüßungspäckchen des Landkreises mitgebracht. Es enthielt selbst gestrickte Söckchen, ein Willkommensschreiben des Landrats, den neuen Familienwegweiser des Landkreises mit den wichtigsten Adressen und Beratungsangeboten sowie Elternbriefe mit einer Beschreibung der Entwicklung des Kindes von der Geburt bis zum dritten Lebensjahr. Heiß begehrt waren auch die gelben Koki-Entchen für die Badewanne. Neu war ein Dinkelkissen, das als natürliches Heilmittel bei kleinen Wehwehchen dienen soll.

"Die hat jeder Bürgermeister für seine Gemeinde finanziert", betonte die Diplomsozialpädagogin. Fütterer wies darauf hin, dass immer wieder kostenlose Informationsvorträge für Eltern angeboten werden. Ihr besonderer Dank galt Jessika Wöhrl-Neuber und Christa Völkl, die mit verschiedenen Leckereien für eine angenehme Atmosphäre im Familienzentrum "Mittendrin" gesorgt hatten.
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