Nachwuchs noch nicht reif

Mangels Nachfolger übernehmen Beisitzerin Gerlinde Wagner, Vorsitzende Elisabeth Reger, Schriftführerin Theres Prechtl und Kassier Herbert Schraml (von links) weiterhin Verantwortung beim Obst- und Gartenbauverein. Bild: hl
Lokales
Kemnath
24.11.2015
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Bei Sträuchern und Bäumen gibt es einen Verjüngungsschnitt. Im übertragenen Sinn hatte der Obst- und Gartenbauverein (OGV) einen solchen auch für die Neuwahlen geplant. Doch in der Jahreshauptversammlung blieb alles beim Alten.

Die von Kreisfachberaterin Manuela Pappenberger und Hans Lukas geleiteten Neuwahlen sollten eigentlich zu einem Generationswechsel im Vorstand führen. Doch dies misslang mangels Bereitschaft und Bewerber. Daher erklärten sich alle Verantwortlichen um Vorsitzende Elisabeth Reger im Gasthaus Merkl bereit, ihre Amtszeiten um vier Jahre zu verlängern.

Nach dem Totengedenken insbesondere Rudolf Thurn und Maria Hörl wertete die Vorsitzende die zurückliegenden Veranstaltungen als Erfolg. Sie erinnerte an drei Vorstandssitzungen und Besuche bei runden Geburtstagen. Weiter beteiligte sich der OGV am 60. Geburtstag und dem silbernen Priesterjubiläum von Pfarrer Heribert Stretz. Die Termine für 2016 werden laut der Rednerin in der nächsten Vorstandssitzung festgelegt.

Schriftführerin Theres Prechtl sprach einen Bastel- und Weidenflechtkurs im März an. Am 1. Mai erhielten die Kinder Kürbispflanzen, die sie daheim setzen sollten. Zudem unternahm der Verein eine Radtour zur Familie Dötterl in Beerhof und unterstützte die Pfarrei beim Wettbewerb "Unser Friedhof - Ort der Würde, Kultur und Natur". Hier sei der sechste Platz auf Landkreisebene belegt worden.

Weitere Termine waren unter anderem eine Lehrfahrt des Kreisverbandes nach Dixenhausen zu Barbara Krasemann und zum Rosenfriedhof Dietkirchen im Landkreis Neumarkt sowie Teilnahme an der Kreisversammlung in Waldsassen. Im Oktober referierte Erika Brandl aus Wiesenhof über "Honig als Nahrungs-, Genuss- und Heilmittel". Für Kinder gab es im August eine Waldwanderung mit Stadtförster Klaus Ferber.

Schatzmeister Herbert Schraml berichtete von einem zufriedenstellenden Kassenstand. Hans Lukas, der mit Gerlinde Wagner die Belege geprüft hatte, konnte keine Fehler entdecken.
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