Natur, Geschichte und das Jetzt

Beim Karpfen "Esmeralda" betrachteten die Gäste die Infotafel des FGV mit den Wanderwegen um Kemnath. Bild: jzk
Lokales
Kemnath
07.10.2015
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"Der FGV hat in Kemnath viel bewirkt" betonte Bürgermeister Werner Nickl beim Gebietstreffen des Fichtelgebirgsvereins. Geladen waren Ortsvereine des Wandergebietes zwei.

Ortsvorsitzender Wolfgang Heser begrüßte die Gäste im Foyer der Mehrzweckhalle. Sein besonderer Gruß galt Hauptvorsitzendem Heinrich Henniger und dem Vorstand, der fast vollzählig anwesend war. Bürgermeister Nickl sprach sich dafür aus, das Wegenetz um Kemnath zu erweitern und besser zu vernetzen. "Der Kemnather Ortsverein ist 87 Jahre alt, hat derzeit 218 Mitglieder und betreut 74 Kilometer Wanderwege", teilte Henniger mit. HAK Vorsitzender Hans Rösch hob in seinem Grußwort die gute Zusammenarbeit mit dem FGV hervor und wies auf den neuen Geo-Erlebnisweg Kemnather Land hin. In diesem Zusammenhang bedankte er sich bei den ehrenamtlichen Helfern des FGV für ihre Mithilfe bei der Markierung. Wolfgang Heser stellte die beiden Wanderungen auf dem Karpfenweg und durch Kemnath vor.

Führung über Karpfenweg

Beim Karpfen "Esmeralda" betrachteten die Gäste die Infotafel des FGV mit den Wanderwegen um Kemnath. Hier begrüßte sie Susanne Vonhoff zur Führung auf dem Phantastischen Karpfenweg. Am Primiansuplatz ging sie kurz auf die über 1000-jährige Geschichte der Stadt h ein.

Neben der Säule mit der Statue des heiligen Primian erzählte sie, wie der Katakombenheilige von Rom nach Kemnath kam und zum Stadtpatron wurde. Bei der gemütlichen Wanderung auf dem Rundweg um das historische Kemnath blieb sie an besonders markanten Stellen bei den Karpfenskulpturen stehen.

"Dort wurden Großplastiken von Karpfen aus buntem Kunststoff oder Metall platziert", erklärte sie. Zusammen mit Texten und Gedichten sollen sie den Betrachtern durch die bewegte Geschichte von Kemnath, der "Stadt am Wasser" führen. Die Wanderer waren angetan von dieser Verbindung von Natur, Geschichte und Gegenwart.

Stadtbrand

Nach dem Mittagessen im Foyer lud Anna Müller-Rösch zu einer historischen Stadtführung ein. Bei der 90-minütigen Wanderung in der Altstadt ging sie auf den Stadtbrand im Jahr 1848, die Stadtpfarrkirche mit ihrem ganz besonderen Kirchturm, das ehemalige Franziskanerkloster in der heutigen Klosterbrauerei, das Fleischbankl, das Kemnather Geleit, die Kemnather Passion, das Heimat- und Handfeuerwaffenmuseum und das Weißbierbrauhaus ein.
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