Neue Aussegnungshalle am Kemnather Friedhof nach nur sechs Monaten fertiggestellt - Einweihung ...
Modern und würdevoll

Lokales
Kemnath
23.10.2015
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Nach einer Bauzeit von nur rund sechs Monaten wird die neue Aussegnungshalle der Stadt Kemnath am Sonntag um 14 Uhr eingeweiht. Durch die Einrichtung mit neu gestaltetem Vorplatz und den Zuwegen konnte man die Rahmenbedingungen für Bestattungen und Aussegnungen in der ehemaligen Kreisstadt erheblich verbessern.

Das Architekturbüro Günther Lenk, Landschaftsarchitekt Albrecht Strohn und die beauftragten Firmen haben das Projekt fach- und termingerecht erledigt. Die veranschlagten Baukosten in Höhe von 600 000 Euro werden voraussichtlich sogar noch unterschritten.

Optisch ansprechend

Bei der Aussegnungshalle und der Wegeführung legten alle Beteiligten großen Wert auf Barrierefreiheit. Dies gilt im besonderen Maße für das zentral gelegene und während der Besucherzeiten geöffnete WC.

Nach langen und intensiven Diskussion in verschiedenen Gremien können die Bürger Kemnaths künftig in einer optisch ansprechenden und funktionellen Aussegnungshalle in der neuen Mitte des Friedhofs in aller Stille Abschied von Verstorbenen nehmen.

Fußbodenheizung

Die Halle ist von einem 60 Grad steilen Satteldach geprägt. Die flach angebauten Nebenräume sind mit dem etwa 90 Quadratmeter großen Aussegnungsbereich verbunden. Dieser wurde mit einer elektrischen Fußbodenheizung für eine Grundtemperierung versehen.

Glaskunstfenster

Große Glasflächen und eine Faltschiebewand schaffen eine direkte Verbindung zum Vorplatz. Optische Highlights sind die Glaskunstfenster am Ost- und vor allem am Westgiebel. Das von der Pressather Künstlerin Ruthild Langhammer entworfene Lichtspiel verleiht dem Aussegnungsraum eine entsprechende Stimmung. Geistlichen und Rednern steht ein Zimmer mit separatem Zugang zur Verfügung. Außerdem sind zwei Lager-und zwei Aufbahrungsräume im Raumkonzept integriert.

Im Aussegnungsbereich und auch für den Vorplatzbereich ist überdies ein entsprechendes Beschallungssystem installiert worden.

Nach Grußworten des Architekten und von Bürgermeister Werner Nickl segnen Stadtpfarrer Konrad Amschl und Pfarrer Dirk Grafe das Gebäude am Sonntag um 14 Uhr.

Anschließend können Interessierte die Aussegnungshalle noch bis 17 besichtigen.
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