Pastoralpraktikant Peter Stubenvoll erklärt Senioren Aufbau des neuen Gotteslobs
Begleiter durch den Alltag

Pastoralpraktikant Peter Stubenvoll erklärte beim Seniorentreff im Pfarrheim die Vorzüge des neuen Gotteslobs. Bild: jzk
Lokales
Kemnath
14.01.2015
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"Das neue Gotteslob ist ein richtiger Schatz geworden", meinte Peter Stubenvoll beim Seniorentreff im Pfarrheim. Das neue Werk sei Lieder-, Gebet-, Haus- und Familienbuch. Aber nicht alle Neuerungen stießen auf Begeisterung.

Die 960 Seiten des Stammteils gelte für alle 37 Diözesen in Deutschland, Österreich und Südtirol. Über 100 Experten haben ihn erstellt. Texte, Lieder und Gebete im Diözesanteil, habe das jeweilige Bistum gewählt. Das erste Kapitel "Geistliche Impulse für das tägliche Leben" zeige, wie ein Christ das tägliche Leben gestalten könne. Ein weiterer Abschnitt vermittle grundlegende Glaubenstexte. Den Sakramenten ist ein weiter Abschnitt gewidmet. Bei der Liedauswahl wurde auf Familientauglichkeit geachtet. Neben Vaterunser und Apostolischen Glaubensbekenntnis gibt es viele Texten fürs persönliche Gebet. Vollständig überarbeitet ist der Andachtsteil. Das neue Gotteslob gib auch Tipps zum Umgang mit der Heiligen Schrift.

Der Stammteil zählt 280 Lieder, 144 aus dem alten Gotteslob. Der Rest setzt sich zum größten Teil aus neuen geistlichen Lieder und Taizé-Gesänge zusammen. Neben den fast 70 Psalmen bereichern 15 Litaneien das Buch. Weit mehr Lieder als bisher eigenen sich für ökumenische Feiern. Zudem gibt das neue Gotteslob laut Stubenvoll Erklärungen zu Fragen und Begriffe des christlichen Alltags. Im praktischen Teil seines Vortrags spielte Stubenvoll auf dem Keyboard zwei Psalmen und einige Lieder. Dass sich bei manchen Liedern Melodie oder Text geändert hat, stieß bei einigen Seniorinnen auf wenig Verständnis. Angela Sonnek dankte Stubenvoll mit einem Präsent.
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