Podiumsdiskussion zum Berufswahlseminar an der Realschule: Schulnoten sind nicht alles
Personalchefs plaudern

Lokales
Kemnath
23.01.2015
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"Wie wichtig sind Noten bei einer Bewerbung?" Solche Fragen stellten Realschulkonrektor Holger König und Beratungslehrerin Margit Friedl bei der Podiumsdiskussion zum Berufswahlseminar. Experten gaben darauf Antwort.

"Zeugnisnoten sind wichtig, aber nicht alles", kam da zurück. Für die Antworten waren Berufsberater Richard Zentner, Holger Dederl von der Baufirma Bauer in Erbendorf, Robert Böhm von der Sparkasse, Wolfgang Heider von der Raiffeisenbank, Stefanie Grüner von Siemens, Dr. Anna Meindl von Ponnath, Andre Putzlocher von der Schule für Hotel- und Tourismusmanagement in Wiesau sowie Oliver Korneli und Martina Hegebart von Firma Hegele zuständig. Alle sind in ihren Betrieben für die Azubi-Auswahl verantwortlich.

Dederl und Meindl klagten, dass es für Maurer- und Metzger-Azubi-Stellen zu wenig Bewerber gebe. Große Bedeutung komme Praktika zu. "Schnuppern" vermittle beiden Seiten einen Eindruck. Zur Bewerbung erklärten die "Personaler", dass sie "formal in Ordnung sein" müsse. "Wer sich sprachliche oder Rechtschreibfehler leistet, hat keine Chance." Der Bewerber müsse erklären können, weshalb er sich für den Beruf bewerbe. Positiv komme Engagement im sportlichen, sozialen oder kirchlichen Bereich an; solche Ehrenämter müssten ins Anschreiben.

Im Gespräch sollte der Bewerber sich natürlich geben, antrainiertes Verhalten werde durchschaut. Zum Vorstellungsgespräch sollte der Jugendliche gepflegt erscheinen und natürlich auftreten. Selbstverständlich müsse er dabei die Grundregeln des Anstands beherrschen.
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