Raiffeisenbank Kemnather Land - Steinwald eG zeichnet Mitarbeiter für bis zu 45-jährige Treue ...
Glücksgriffe der Personalabteilung

Für ihre langjährige Treue zur Genossenschaft zeichnete Martin Haubner (Zweiter von links), Joachim Geyer und Albert König (von rechts) sowie der Betriebsrat der Raiffeisenbank Kemnather Land - Steinwald eG verdiente Mitarbeiter aus. Bild: mez
Lokales
Kemnath
15.12.2014
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"Man merkt nie, was man schon getan hat, man sieht immer nur, was noch zu tun bleibt." Mit diesem Zitat leitete Bankdirektor Albert König die Mitarbeiterehrung der Raiffeisenbank Kemnather Land - Steinwald eG ein. Lange Jahre in einem Unternehmen zu arbeiten sei heute keine Selbstverständlichkeit mehr und hinterlasse Spuren. Eine gute Mitarbeiterauswahl sei für jedes Unternehmen in Anbetracht rückläufiger Personalressourcen und der demografischen Entwicklung wichtiger denn je, betonte er in der Weihnachtsfeier

Martina Mielke trat 1969 in die damalige Raiffeisenbank Kemnath ein und war über Jahre hinweg erste Ansprechpartnerin für ihre Kunden. Mittlerweile ist sie in der Datenkontrolle tätigt dafür verantwortlich, dass Prozesse in der Bank ordnungsgemäß ablaufen.

Karl Braun ist seit 1969 fast ausschließlich - inzwischen als Geschäftsstellenleiter in der Filiale in Neusorg tätig. Werner Spörer begann 1974 seine Ausbildung zum Bankkaufmann bei der Raiffeisenbank Waldershof. Als Geschäftsstellenleiter mit dem Spezialgebiet Wertpapiere betreut er dort seitdem seine Kunden.

Weiterhin gab es Ehrungen aufgrund des neu eingeführten betrieblichen Vorschlagswesens für Otto Heider aus Waldershof (Immobiliengeschäft), Wolfgang Herrmann aus Erbendorf (Privatkundengeschäft), sowie Andrea Krauß (Organisation). Für die erfolgreiche Fortbildung zum Serviceberater erhielt Matthias Fütterer aus Erbendorf eine Auszeichnung.

Vorstandsmitglied Joachim Geyer ließ das abgelaufene Jahr Revue passieren. Nicht nur die Entwicklung der Bank stand dabei im Mittelpunkt, er widmete sich auch den Ereignissen aus dem politischen, gesellschaftlichen und privaten Umfeld. Bezogen auf die Raiffeisenbank nannte er unter anderem den Vortragsabend mit Olympiaarzt Dr. Stefan Pecher, die Teilnahme am Novi-Lauf in Tirschenreuth und den Betriebsausflug nach Bamberg.

Zinsniveau drückt Erträge

Das niedrige Zinsniveau drücke weiter auf die Erträge im Kundengeschäft, betonte Geyer. Manche Geldinstitute wiesen hier bereits Negativzinssätze aus. Die Regularien der Europäischen Zentralbank nähmen immer mehr zu. Dass gerade die Volks- und Raiffeisenbanken die Finanzkrise unbeschadet überstanden haben, interessiere viele Politiker vor allem in Brüssel nicht.

"Unsere Bank muss sich unverzichtbar für den Kunden machen und die erste Wahl werden, wenn es nicht nur um Geldgeschäfte geht", forderte Geyer. Das werde in erster Linie durch ein ehrliches Geschäftsgebahren erreicht. Auch Betriebsratsvorsitzender Hans Dumler dankte den Mitarbeitern für ihren Einsatz. Es sei wieder gelungen, ein Betriebsergebnis zu erzielen, auf das man stolz sein kann. Gedichte und Musik einer Abordnung der Jugendblaskapelle Kemnath unter der Leitung von Mitarbeiterin Rita Kunz leiteten in den gemütlichen Teil der Feier über.
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