Raus aus dem Alltag

Lokales
Kemnath
28.10.2014
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Wellness-Urlaub in Waldeck. Elisabeth Zintl bietet in den Hollerhöfen eine solche Attraktion mitten in der Marktgemeinde. Mit Gottes Segen kann das Projekt nun Fahrt aufnehmen.

Den kirchlichen Segen spendete den Hollerhöfen Pfarrer Heribert Stretz. Zur Feierstunde waren die Familie, Architekten, Handwerker und Planer sowie Bürgermeister Werner Nickl gekommen. Bei einem Rundgang präsentierte Zintl die Ferienwohnungen in den Häusern Oberer Markt Nummer 5 und 7. Die Gäste zeigten sich angetan von der Ausstattung und Ausgestaltung.

Zintl stellte besonders Architektin Sabine Unglaub heraus, die mit viel Engagement das Bauvorhaben begleitete. Zintls Dank galt auch Raimund Karl vom Landesamt für Denkmalpflege für Hilfe und Ratschläge. Matthias Kramer, Kirchenmaler und Restaurator vom Landesamt, führte die denkmalpflegerischen Arbeiten aus.

Alle Räume besprengt

Pfarrer Heribert Stretz sprach Gebete zur Segnung der Häuser und dankte Familie Zintl, dass sie Gottes Segen für ihr Projekt erbat. Nach der Segnung ging er mit Ministrant Lukas Zintl durch alle Räume und besprengte sie mit Weihwasser.

Bei der kleinen Feier im Landhaus zum Hirschen, stellte Elisabeth Zintl die Entwicklung des Projekts "Hollerhöfe - zu Gast im Dorf" vor. Sie erläuterte die Entwicklung ihres Hauses und was letztendlich zum Kauf und der Renovierung der Häuser geführt hat. Besonders wollte sie den direkten Zugangs zum Stammhaus erreichen.

Architektin Sabine Unglaub übergab symbolisch den Schlüssel. Sie stellte den chronologischen Ablauf der Arbeit dar und erklärte das Vorgehen und die einzelnen Schritte anhand etlicher Fotos. Matthias Kramer vom Landesamt für Denkmalpflege, ging auf die denkmalrechtlichen Vorgaben ein und stellte fest, dass er, ebenso wie die Architektin, fast jeden Tag auf der Baustelle war. Alle hätten sich ergänzt. Die Räume sollten so weit wie möglich ihrem ursprünglichen Zustand behalten. Das galt für den Putz und das Gebälk. Auch auf die Türen traf dies zu. Als Beispiel nannte er die Räucherkammer oder den "Balter", der früher als Aufbewahrungsort für Lebensmittelvorgänge diente. Seitens des Denkmalschutzes wurde etwas Altes in neuem Gewand erhalten.

Etwas Einmaliges

Bürgermeister Werner Nickl dankte bei Elisabeth Zintl für ihren Mut. Ihr sei damit nicht nur in Waldeck, sondern im gesamten Kemnather Land etwas Einmaliges gelungen. Er war begeistert von beiden Häusern.

Es sei beispielhaft und vorbildlich, was sich aus einem alten denkmalgeschützten Haus machen lässt. Er gratulierte seitens der Stadt und wünschte, dem Unternehmen weiterhin Erfolg. Elisabeth Zintl bedankte sich bei allen Rednern, den Helfern und allen am Projekt Beteiligten. Sie kündigte an, dass die nächsten Projekte bereits in Planung sind.

Weitere Informationen im Internet:

http://www.hollerhoefe.de/
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