Reinhard Schön erklärt Nein des VdK zur Beitragssenkung
Sorge um die Rente

Bürgermeister Werner Nickl (rechts) und stellvertretender Kreisvorsitzender Reinhard Schön hoben die soziale Bedeutung des VdK heraus. Ortsvorsitzende Traudl Böll und Frauenbeauftragte Roswitha Steiner (von links) gestalteten den besinnlichen Teil der Adventsfeier. Bild: hl
Lokales
Kemnath
05.12.2014
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Der VdK wirke immer mehr in die Politik hinein, stellte Reinhard Schön in der Adventsfeier des Ortsverbandes fest. Exemplarisch führte der stellvertretende Kreisvorsitzender dessen Erfolge an, abschlagsfreie Rente nach 45 Beitragsjahren, Mütterrente und Verbesserungen bei der Erwerbsunfähigkeitsrente.

Der Krankenkassen- und Rentenbeitragssenkung könne der VdK nicht zustimmen. Die Befürchtung sei, dass dies das Rentenniveau senke. Die Fortführung der Pflegereform bleibe ein Ziel wie Maßnahmen gegen Altersarmut. Im Alter sollen Menschen lange im eigenen Heim wohnen können, forderte er weiter.

Er bat die Mitglieder des Ortsverbandes um Zusammenhalt und Unterstützung des neuen Vorstands um Vorsitzende Traudl Böll. Diese ging nach einer Gedenkminute für Josef Schieder, Albert Kufner und Heinrich Heining auf das Ergebnis der Sammlung "Helft Wunden heilen" ein, das mit 1112 Euro sehr erfreulich ausgefallen sei. Ihr Dank galt den Sammlern und Spendern sowie der Stadt Kemnath, der Sparkasse und der Raiffeisenbank Kemnath für ihre Spenden.

Bürgermeister Werner Nickl dankte Böll, dass sie vor einem halben Jahr die Führung des Ortsverbandes übernommen habe. Schon seit Jahren häkle sie Engel, Schneemänner und Glöckchen, die in den Adventsfeiern verteilt werden. Er selbst habe schon eine kleine Sammlung davon zu Hause. Ebenso lobte Nickl den VdK für seine Arbeit im sozialen Bereich. Wie wichtig diese Organisation sei, zeige der Mitgliederzuwachs. Gerade in schwierigen Situationen sei der VdK oft die einzige Hilfe.

Im besinnlichen Teil übernahm Senioren- und Frauenbeauftragte Roswitha Steiner die Regie. Mit besinnlichen, aber auch lustigen Gedichten und Geschichten unterhielten die Vorsitzende, Steiner und Barbara Lawniczak die Anwesenden. Zum Abschluss trug Steiner Gedanken und Wünsche für den Heiligen Abend vor. Sie erinnerte daran, dass man auch daran denken sollte, wie es den Armen überall auf der Welt um diese Zeit geht. Traudl Böll dankte den Mitwirkenden für ihre Beiträge.
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