Schätze der Blaskapellen

Die Vorsitzende der Jugendblaskapelle, Angela Protschky, Gabi Reindl und Christina Groß dankten Bruno Frank (von links), der die Ausstellung in der Schalterhalle der Sparkasse ermöglicht hat. Bild: jzk
Lokales
Kemnath
14.01.2015
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Einer Mammutaufgabe haben sich Gabi Reindl und Christina Groß angenommen. Zu den Jubiläen der Stadt- und der Jugendblaskapellen gestalteten sie Schautafeln zur Geschichte beider Ensembles. Bei der Recherche förderten sie einige Raritäten zutage.

Das Ergebnis der Arbeit von Gabi Reindl und Christina Groß ist eine Ausstellung, die derzeit in der Schalterhalle der Sparkasse aufgebaut ist. Auf großen Schautafeln sind in Wort und Bild die Chroniken beider Kemnather Kapellen zu sehen. In Kleinarbeit haben die beiden Frauen herausragende Ereignisse aus der 35-jährigen Geschichte der Jugendblaskapelle und den 30 Jahren seit der Gründung der Stadtkapelle in sehenswerten Bildcollagen dargestellt.

Ständchen für Strauß

"Tolle Botschafter der Region", "Musik ist Trumpf" und "Ein reiner Ohrenschmaus" sind nur einige der Überschriften, die von dem hohen musikalischen Niveau beider Ensembles zeugen. Aber nicht nur die großen öffentlichen Auftritte und Konzerte, sondern auch die Ausflüge und geselligen Veranstaltungen sind dokumentiert. Mehrere Bilder zeigen zudem die bisherigen Dirigenten und Vorsitzenden. Ein großes Foto zeigt Willi Seibel, den Gründer und ersten Vorsitzenden der Jugendblaskapelle. Einen Ehrenplatz hat das Dankschreiben des ehemaligen Ministerpräsidenten Franz Josef Strauß für das Geburtstagsständchen der Jugendblaskapelle am 7. September 1985 auf dem Odeonsplatz in München.

Eine kleine Notenausstellung gibt einen Überblick über das umfangreiche Repertoire, das Musikstücke vieler musikalischer Stilrichtungen umfasst. Angela Protschky, Vorsitzende der Jugendblaskapelle, und Filialbereichsleiter Bruno Frank äußerten sich lobend über die Fleißarbeit der beiden Musikerinnen, die seit langem in der Stadtkapelle spielen.

Um allen Musikfreunden aus der Region die Möglichkeit zu geben, die Bilder und Texte in Ruhe zu betrachten, hat sich Filialbereichsleiter Bruno Frank bereit erklärt, sie vier Wochen lang im Schalterbereich aufzustellen.
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