Schülertreffen der Jahrgänge 1934/35 - Wiedersehen mit Schulkameraden aus nah und fern
Eine Reise durch die Vergangenheit

Ein besonderes Wochenende verbrachten die ehemaligen Schüler der Jahrgänge 1934/35 bei ihrem Wiedersehen in Kemnath. Bild: Doris Köhler
Lokales
Kemnath
07.10.2015
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Ein harmonisches Wochenende verbrachte der Schülerjahrgang 1934/35 beim Wiedersehen in Kemnath. Schulkamerad Manfred Hornung, Initiator des Treffens, konnte von dem mit über 50 Schülern ehemals starken Jahrgang nur mehr ein kleines Häufchen von 20 Teilnehmern begrüßen. Tod oder Krankheit haben Lücken gerissen.

Doch vor allem die weggezogenen Kameraden folgten treu der Einladung. Unter ihnen war auch Carola Renner, die mit ihrem Mann den weiten Flug aus Kalifornien auf sich nahm. Die Begrüßung mit anschließender Kaffeerunde, bei der es selbst gebackene Kücheln und Obstkuchen, gebacken von den gelernten Konditormeistern Manfred Hornung und Werner Buschette, gab, erfolgte im Foyer der Mehrzweckhalle.

Dazu hieß Hornung auch Ehrenbürger Max Ponnath willkommen. Der Grund war der Höhepunkt des Abends: die Stadtführung des Heimatkundlichen Arbeits- und Förderkreises Kemnath und Umgebung (HAK) anhand zahlreicher Fotos. Ponnath hatte das Vorhaben als Förderer unterstützt. Die Darsteller des HAK berichteten zu Bildern, die Rainer Sollfrank fotografiert hatte, Interessantes aus früheren Jahrhunderten. In historischen Gewändern vermittelten sie den Zuhörern gekonnt die Geschichte berühmter und bekannter Personen und Gebäude, zum Beispiel von Pfarrer Johann Christoph Arckhauer, Kardinal Aloysius Münch, Kantor Wolfgang Schmelzl und der Brandstifterin Sibylla Schiml.

Historische Gebäude wie das Franziskanerkloster, das Bürgerspital oder das ehemalige Gefängnis wurden in Erinnerung gerufen. Nach dem Abendessen saßen die "Ehemaligen" noch in gemütlicher Runde beisammen.

Am Sonntag fanden sich alle zum Gottesdienst in der Pfarrkirche ein, wo sie der verstorbenen Lehrkräfte und Mitschüler gedachten. Manfred Hornung bedankte sich am Ende der Messfeier bei Pfarrer Konrad Amschl für die würdevolle Gestaltung und wünschte dessen Eltern, die dem gleichen Jahrgang angehören, Gottes Segen.

Das Mittagessen im Gasthof Kormann dehnte sich weit in den Nachmittag hinein. Keiner wollte die heitere Runde verlassen, in der Schulkameraden mit Gedichten und Anekdoten glänzten und dabei ihr gutes Gedächtnis unter Beweis stellten.
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