Seit Bischof-Besuch mehr Gehör

Ehejubilare ehrte die Pfarrei Kemnath bei einem feierlichen Gottesdienst. Bilder: seb (2)
Lokales
Kemnath
03.12.2015
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Es war ein Novum: Zum Pfarrfamilienabend von St. Margareta in Kemnath waren diesmal besonders Paare eingeladen, die heuer ein rundes Ehejubiläum begehen konnten.

Ein Gottesdienst ging der Zusammenkunft im Vereinsheim voraus. Acht Paare kamen und wurden von Pfarrer Andrew Chalil geehrt, unter ihnen auch Bürgermeister Josef Reindl mit Gattin.

Die Feste und Veranstaltungen während des Kirchenjahres rief Pfarrgemeinderatssprecherin Gabi Grill in ihrem Rückblick in Erinnerung. Dabei hob die Sprecherin den Besuch des Katholikentags in Regensburg, das Pfarrfest an Fronleichnam, den schön gestalteten Feldgottesdienst beim Johannisfeuer und natürlich den bischöflichen Besuch beim 50. Pfingstritt zur Sebastianikapelle besonders hervor. Dieses Fest verlangte laut Grill eine Menge Vorbereitungsarbeit von Pfarrgemeinderat und Kirchenverwaltung.

"Seit dem Besuch von Bischof Rudolf Voderholzer finden wir mehr Gehör bei den kirchlichen Stellen, denen die Genehmigung und finanzielle Zuwendung für die Sanierung kirchlicher Liegenschaften obliegt", vermerkte Kirchenpfleger Anton Gebert in seinem Rechenschaftsbericht als positiv. Mit der Wiederherstellung der nördlichen und östlichen Mauer sei die Einfriedung des Friedhofs nun vollständig restauriert und dank großzügiger Spenden aus der Bevölkerung auch finanziert, unterstrich Gebert.

Weiter habe man das Pfarrheim und die Kirche an das Fernwärmenetz angeschlossen sowie die Sebastianikapelle herausgeputzt, nannte der Kirchenpfleger weitere bauliche Maßnahmen. Mit der Sanierung der Kirche komme ein Großprojekt auf die Pfarrei zu, kündigte er an. Eindringlich warb Gebert für einen Helfer, der sich gegen Bezahlung für das Schneeräumen rund um die Kirche und für die Pflege des Friedhofs verantwortlich zeigt.

Schließlich wurde Georg Hellerbrand aus Trichenricht mit einem Geschenk verabschiedet. Er war acht Jahre Mitglied in der Kirchenverwaltung und kümmerte sich vornehmlich um den Pfarrwald. Auch ging in diesem Jahr die Pfarrsekretärin Annelies Kumeth in den Ruhestand. 21 Jahre half sie verschiedenen Geistlichen bei der Verwaltungsarbeit. Anita Walter, die eine passende Anekdote zum Eheleben vortrug, und der Kirchenchor lockerten das Programm auf. Bildliche Eindrücke zum vergangenen Kirchenjahr setzten den Schlusspunkt.
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