Sicher im Straßenverkehr

Josef Krauß erklärte den Fünftklässlern auf den Schulhof den Toten Winkel. Bilder: jzk (2)
Lokales
Kemnath
25.10.2015
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"Sicher zur Schule- sicher nach Hause" heißt die große Aktion zur Schulwegsicherheit, die regelmäßig zu Schulbeginn gestartet wird. Deshalb organisierte der neue ihr Sicherheitsbeauftragte Sebastian Vogel für die Schülerinnen und Schüler aus den sechs fünften Klassen zwei Verkehrssicherheitstage.

Jede Klasse wurde in zwei Gruppen aufgeteilt. Michael Schippl und Ruth Panzer von der Augenoptik Schippel in Kemnath führten bei jedem der 157 Fünftklässler einen Sehtest durch, bei dem die zentrale Tages-Sehschärfe bestimmt wurde.

Sehr angetan waren die Buben und Mädchen von "Paulinchen". Dabei handelte es sich um einen Dummie, der auf einem Gurtschlitten saß und nicht angeschnallt war. Mit dieser Puppe konnten Karlheinz Zandt und Peter Lachmann vom Autoclub Europa (ACE) überzeugend demonstrieren, dass auch ein Crash bei geringer Geschwindigkeit schlimme Verletzungen verursachen kann, wenn man nicht angeschnallt ist. Heiß begehrt war ein Sitz auf dem nagelneuen Fahrradsimulator. Dabei mussten die Radfahrer möglichst schnell bremsen, wenn sie auf dem Bildschirm mit einer gefährlichen Verkehrssituation konfrontiert wurden. Auf dem Computer wurden dann sofort die Geschwindigkeit, die Reaktionszeit und der Anhalteweg angezeigt.

"Züge leiser als ihr denkt"

"Spielen und Toben am Bahnsteig ist gefährlich" warnten Gottfried Rittig, Markus Frischholz und Beate Meyer von der Bundespolizei Weiden, "die Züge sind viel leiser und schneller als ihr denkt." "Sicherheit auf dem Schulweg, im Schulbus und an der Bushaltestelle" war das Thema von Polizeihauptkommissar Dieter Striegl von der Polizeiinspektion Kemnath.

Josef Krauß, Franz Zetlmeisl und Josef Götz demonstrierten den Fünftklässlern eindrucksvoll, wie gefährlich der Tote Winkel beim Rechtsabbiegen für Fußgänger und Radfahrer sein kann. Die Schüler durften sich auf den Fahrersitz eines großen Feuerwehrautos setzen. Beim Blick in den Rückspiegel bemerkten sie, dass trotz der Seitenspiegel eine bestimmte Fläche vom Fahrer nicht einzusehen ist.

Auf einem abgesicherten Platz neben dem Schulsportgelände starteten Uwe Hauber und Dagmar Mayer vom ADAC Nordbayern die Aktion "Hallo Auto". Dabei erarbeiteten sie mit den Realschülern auf anschauliche Weise den Zusammenhang zwischen Reaktionszeit, Bremsweg und Anhalteweg.
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