So gut wie neu

Joachim Hermann (Zweiter von links) bei der Polizei in Kemnath: Dem Minister gefiel, was sich in den drei Jahren seit seinem letzten Besuch verändert hat. Bild: stg
Lokales
Kemnath
21.04.2015
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Die Kemnather Polizei freut sich über ihr für 1,2 Millionen Euro saniertes Gebäude. Beim Besuch des Innenministers gab es noch eine gute Nachricht. Joachim Hermann versprach, dass sich an der personellen Besetzung nichts ändern wird.

Bei Joachim Hermanns letzten Besuch im August 2012 sah es noch ganz anderes aus in der Polizeiinspektion Kemnath. Herrmann war dann auch angetan von dem, was sich in den vergangenen drei Jahren am Stadtplatz getan hat. "Das sind jetzt deutlich bessere Arbeitsbedingungen", stellte er fest.

Nicht nur mit dem Gebäude, auch mit der derzeitigen Personalstärke von 30 Polizisten ist Inspektionsleiter Bernhard Gleißner sehr zufrieden, damit könne er den Schichtbetrieb gewährleisten. "Wenn das so bleibt wie bisher, dann sind wir glücklich", sagt Gleißner. Minister Herrmann versicherte, dass es keinen Anlass gebe, die Personalstärke zu reduzieren.

Tag des Dankes

Es war überhaupt der Tag der Dankesworte, wie bei der Begrüßung durch Polizeipräsident Gerold Mahlmeister deutlich wurde. Die Maßnahme sei von der "immerwährenden Unterstützung" aller Verantwortlichen geprägt gewesen. Herrmann betonte, dass es für die Polizisten sicherlich eine besondere Herausforderung gewesen sei, den laufenden Betrieb bei der gleichzeitigen Sanierungsmaßnahme nahezu ohne Einschränkungen zu verrichten.

Die Polizeibeamten erwartet nun ein neu gestalteter und sicherheitstechnisch optimierter Wachbereich. Der öffentlich zugängliche Bereich, Wach- und Erdgeschoss wurden barrierefrei gestaltet und um Toiletten ergänzt. Hinzu kommen Brandschutzmaßnahmen sowie die Erneuerung der Sanitärbereiche. Darüber hinaus ist die Inspektion nun auch mit Digitaltechnik samt Digitalfunk ausgestattet. Bauten und Sanierungsmaßnahmen wie diese seien kein "Selbstzweck", sondern würden ein entsprechendes Arbeitsumfeld in den Polizeiinspektionen schaffen und die Basis dafür legen, dass Bayern das sicherste Bundesland in Deutschland sei, so Hermann.

Baudirektor Peter Thumann erläuterte, dass in Kemnath ausreichend Platz vorfanden war, um dieses "ortsbildprägende Gebäude" zu sanieren und zu modernisieren. "Es ist heute kein Nachteil gegenüber einem Neubau zu erkennen", so Thumann. Bernhard Gleißner betonte, dass beim Umbau auch die Ideen der Polizeiinspektion eingeflossen seien.

Reiß schiebt an

Sein Dank galt Tobias Reiß, der immer wieder "angeschoben" habe. Gleißner erinnerte, dass nicht nur in den vergangenen Jahren saniert wurde. Bereits 2005 bis 2010 sei rund eine Millionen Euro ins Gebäude geflossen für neue Fenster, den Kanal, die Heizung sowie für Dach und Fassaden. Er hob hervor, dass es trotz der auch mit Lärm verbundenen Maßnahmen niemals Beschwerden der Bürger gegeben habe.
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