So spannend kann Gesundheit sein

Aufgemerkt: Die meisten Vorträge gab es zweimal am Tag, so dass zeitliche Überschneidungen kein Problem waren.
Lokales
Kemnath
21.01.2015
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Beim Gesundheitstag der Kemnather BRK-Bereitschaft krankte gar nichts. Nicht einmal die Absage der Schirmherrin konnte den Organisatoren lange Bauchschmerzen bereiten.

Monatelang hatte die BRK-Bereitschaft darauf hingearbeitet. Die größte Belohnung für die Mühe war dann der Publikumszuspruch: Beim Aktionstag "Gesund und Sicher" kamen über 200 Besucher und viele Kinder, um sich über Gesundheitsthemen zu informieren.

Dass Schirmherrin Gesundheitsministerin Melanie Huml kurzfristig absagen musste, sorgte nur kurz für Enttäuschung. Auch die lobenden Worte von Landtagsabgeordnetem Tobias Reiß und Bürgermeister Werner Nickl machte die Rotkreuzler stolz. Das Thema sichere und gesunde Lebensführung müsse noch besser verankert werden, betonten beide. Die Stadt habe gerne die Schule dafür zur Verfügung gestellt.

Alle Lebensbereiche betrachteten die Vorträge und Demonstrationen vom Gesundheitsstandpunkt aus. Ein Apotheker erläuterte die richtige Bestückung von Haus- und Reiseapotheke, die Polizei die Sicherung der eigenen Wohnung und der Verein "Hilfe für Anja" stellte die Typisierung zur Knochenmarkspende vor, alle Räume waren gut besucht. In der Mehrzweckhalle waren die Besucher zum Mittanzen zu Zumba- oder Bowka-Rhythmen eingeladen, die Bürgerhilfe Leben+ stellte ihre Angebote vor und Dr. Peter Deinlein informierte über Diabetes. Sicherheit im Straßenverkehr, Brandmelder in der Wohnung oder die Frage "Was bringt mir ein Ehrenamt?" lauteten andere Themen. Nephrologe Dr. Johannes Hägel bot Hinweise zu den Gefahren überhöhten Blutdrucks.

Da die Veranstalter auch an Betreuung für die Kinder durch das Jugendrotkreuz gedacht hatten, fanden die Eltern die Ruhe, sich den meist zweimal angebotenen Vorträgen zu widmen. So gab die Rückenschule Anregung für eigene gesunde Aktivitäten. Hinweise zu Ausbildungen in Gesundheitsberufen boten Orientierung für junge Besucher.

Abschließender Höhepunkt war der Besuch der "Troglauer Buam", die von einem Konzert aus Linz heimkamen. Sie machten die Aktion "Drücken macht stark" mit. Dabei geht es um lebensrettende Herzdruckmassage. Mit der stellvertretenden BRK-Kreisvorsitzenden, Eva Freifrau von Podewils, und einigen Politikern besetzten sie die zehn Übungspuppen. Nach einer Einweisung gaben die Klänge der Musikgruppe den Takt für die Druckmassage vor. Bereitschaftsleiter Markus Heining und JRK-Leiterin Kristina Konz dankten am Ende allen Unterstützern und kündigten eine Fortsetzung der Aktion an.
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