Spaziergang in die Vergangenheit

Mit einer Führung im Klosterdorf Speinshart wurde das Klassentreffen des Jahrgangs 1940 eröffnet. Bild: stg
Lokales
Kemnath
26.08.2015
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Wiedersehen macht Freude, so große, dass Kemnaths Geburtsjahrgang 1940 weite Wege auf sich nahm, um zum Klassentreffen in die Heimat zu kommen.

Wiedersehen feierte am Wochenende der Geburtsjahrgang 1940: Zum siebten Mal ging ein Klassentreffen über die Bühne. Von den 74 Schülern auf einem Foto von 1949 waren 21 Ehemalige mit ihren Partnern der Einladung von Anni Bäumler, Lydia Ernst, Anton Schinner und Angela Sonnek gefolgt. Die Organisation hatte Angela Sonnek übernommen, die schon früher mit Peter Prechtl alle Vorbereitungen getroffen hatte. Einige Klassenkameraden von damals haben aus gesundheitlichen Gründen abgesagt, 17 Mitschüler sind bereits gestorben.

Mit einer Führung im Kloster Speinshart begann am Samstag das Treffen, zu dem Ehemalige aus Rosenheim, München, Ellwangen, Gevelsberg in Nordrhein-Westfalen bis Berlin angereist waren. Locker und doch informativ erzählte Rita Wiesend von der Entstehung und wechselvollen Geschichte des Klosters Speinshart. Alle Teilnehmer waren von der barocken Schönheit der Klosterkirche beeindruckt.

Anschließend kam die Gruppe im Klostergasthof zu Kaffee und Kuchen zusammen, Angela Sonnek begrüßte hier ihre Klassenkameraden nochmals. Neuigkeiten und Ereignisse seit dem letzten Treffen standen nun auf dem Plan. Zurück in Kemnath, führte der Spaziergang an der Kindertagesstätte "Li-La-Löhle" vorbei. In der ehemaligen Mädchenschule unterrichtete Schwester Ambrosine die Klasse. Frau Deinlein war Lehrerin der vierten Klasse im Knabenschulhaus, dem heutigen Pfarrheim.

Anschließend saß die Gruppe am Abend lange im Gasthaus "Zur Fantasie" bei bester Bewirtung zusammen. Die Themen gingen den Klassenkameraden nicht aus. Man schwelgte in Erinnerungen und schaute sich Fotos früherer Jahre an.

Bei der Sonntagsmesse gedachte die Gruppe der gestorbenen Lehrer und Mitschüler. Stadtpfarrer Konrad Amschl begrüßte die ehemalige Klasse recht herzlich. Ein gemeinsames Mittagessen im Foyer der Mehrzweckhalle beendete das Treffen. Anton Schinner dankte Angela Sonnek mit einem Blumengebinde für die Organisation. Allgemein wurde der Wunsch laut, dass man sich spätestens in fünf Jahren wieder trifft.
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