Stadtkapelle Kemnath bereitet Uraufführung vor
"Alles was atmet"

Lokales
Kemnath
07.09.2015
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Dass die Stadtkapelle zum Gedenken an gestorbene Mitglieder im September eine Sonntagsmesse gestaltet, hat bereits Tradition. In diesem Jahr gibt es diesmal eine echte Uraufführung. Dies ist dem Theologen und Blasmusikkapellmeister Dr. Benedikt Rodler zu verdanken.

Das langjährige Mitglied der Stadtkapelle hatte mit Liedern aus dem neuen Gotteslob eine Festmesse für Blasorchester, Chor und Gemeindegesang gestaltet. Die Zusammenstellung aus traditionellen und neuen Kirchengesängen soll heutigen liturgischen Ansprüchen als auch den Bedürfnissen von Bläsern und Sängern gerecht werden. Dazu werden die Instrumentengruppen des Blasorchesters, ähnlich den Registern einer Orgel, in den Notensätzen eingesetzt. Während Blechbläser vorwiegend die Begleitung des Gemeindegesangs übernehmen und mit dem Schlagwerk für Intonationen, Zwischenspiele oder festliche Überstimmen sorgen, sind die vierstimmigen Chorsätze mit Holzbläsern unterlegt. Auf diese Weise wird ein Überdecken des Chorklanges durch die Blechbläser vermieden.

Bei einem Kooperationsprojekt studierten die Stadtkapelle und der Erbendorfer Kirchenchor die Notensätze in den vergangenen Wochen ein. Die beiden Ensembles werden die Festmesse am Sonntag, 13. September, um 10.30 Uhr in der Katholischen Pfarrkirche in Kemnath und am Sonntag, 27. September, um 8.30 Uhr in der katholischen Pfarrkirche in Erbendorf vortragen. Dann sind auch die Gläubigen eingeladen, selbst zu Mitwirkenden zu werden.
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