"Tag der offenen Tür" im Kemnather Krankenhaus
Implantate zum Anfassen

Die Besucher informierten sich in Kemnath darüber, was es mit dem OP-Instrumentarium und den Implantaten auf sich hat. Bild: stg
Lokales
Kemnath
15.09.2015
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Nun ist es mit Krankenhäusern bekanntlich so eine Sache, denn niemand möchte dort gerne eine längere Zeit verbringen - zumindest nicht als Patient. Aber wenn dann doch der Fall eintritt, möchte man zumindest wissen, ob man sich in gute Hände begibt. Das Personal des Kemnather Krankenhauses sorgte am Sonntag beim "Tag der offenen Tür" dafür, dass die Besucher einen fundierten Einblick in das Angebotsspektrum der medizinischen Einrichtung bekamen.

Ärzte halten Vorträge

Bei den vier Fachvorträgen machte Chefarzt Dr. Ludwig Hofmann, Facharzt für Chirurgie, Orthopädie und Unfallchirurgie, den Auftakt. Er sprach zum Thema "Immer Ärger mit der Galle". Im Anschluss referierte Dr. Michael Kampe, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, Spezielle orthopädische Chirurgie, über das Thema "Das künstliche Hüftgelenk".

Der Vortrag von Dr. Holger Eggers, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, stand unter der Überschrift "Die moderne Kniegelenksendoprothetik". Abschließend referierte Chefarzt Dr. Gerhard Jilge, Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie, zur Frage "Wie gefährlich ist mein Herzstolpern?".

Großes Interesse herrschte darüber hinaus bei der Demonstration von OP-Instrumenten und Implantaten, die ebenfalls fachkundig erläutert wurden. Selbst Hand anlegen konnten die Besucher beispielsweise bei den Reanimationen an der Übungspuppe, wo fachkundiges medizinisches Personal das richtige Vorgehen erläuterte. BMI-Messungen und Blutzuckermessungen waren ebenfalls gefragt und auch die zahlreichen Infostände sowie das Rettungsfahrzeug des BRK waren stets belagert.

Freude beim Gipsen

Auch ein Angebot für Kinder war nicht vergessen worden: So stand vor dem Krankenhaus eine Hüpfburg, zudem bestand die Möglichkeit, sich mit verschiedenen Motiven schminken zu lassen. Groß war zudem der Andrang in der Ambulanz: Beim "Kindergipsen" hatten viele Mädchen und Jungen die Gelegenheit zu sehen, wie ein Gips entsteht und angelegt wird, ohne dass es weh tut. Bestens gesorgt war den ganzen Nachmittag über auch für Kaffee und Kuchen sowie weitere Verpflegung.
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