Teufel hört auf

Lokales
Kemnath
23.04.2015
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Josef Teufel kann nicht länger Stadtrat in Kemnath bleiben, aus dienstlichen Gründen. Im Mai soll er aus dem Amt entlassen und sein Nachfolger installiert werden.

Mit einem Schreiben vom 18. Februar hatte Josef Teufel um Entlassung aus dem Amt des Stadtrates gebeten. Durch die Veränderung seines Dienstortes als Schulleiter nach Hollfeld könne er seinen Aufgaben in Kemnath nicht mehr in erforderlichem Umfang gerecht werden. Bürgermeister Werner Nickl kündigte für die Sitzung am 11. Mai die förmliche Entlassung des Stadtrats der Freien Wähler und die Installation seines Nachfolgers an. Für sein 13-jähriges Wirken werde Teufel gewürdigt.

Zur weiteren Vorgehensweise beim maroden Dietl-Anwesen gab der Bürgermeister bekannt, dass die Beschlüsse des Stadtrates bestätigt wurden. Dem Abriss und der Umgestaltung als Grünfläche stünde nun aus der Sicht des Denkmalschutzes nichts mehr im Wege.

Die Förderung der Sanierung der Schulsportanlage mit Erneuerung der Tartanbahn und des Hartspielfeldes könne haushaltsrechtlich erst 2016 in Angriff genommen werden. Der Bürgermeister hofft, dass das Jubiläum des Karpfenweges mit der Aktion "Kemnath blüht auf" und "Sealight" des Stadtverbandes mit Licht- und Wasserspielen angenommen werde. Die Kläranlage Kemnath ging mit der aneuroben Klärung in einen 16-tägigen Probebetrieb.

Teststrecke für LED-Lampen

Der Stadtrat beschloss, am 5. Mai bei einer Besichtigung ein erstes Resümee zu ziehen. Zur Erprobung einer Straßenbeleuchtung mit LED-Leuchtmitteln werde eine kostenlose Teststrecke vom Langen Steg zur Roten Kapelle eingerichtet. Angebote für die Versorgung der Ortsteile in dem Bereich West und Ost lägen vor. Ohne genaue Zahlen nennen zu können, vermeldete Nickl, dass die Angebotspreise deutlich unter der bisherigen Kostenschätzung liegen würden.

Erschreckende Ausreißer

Josef Krauß (CSU) stellte die Ergebnisse der Geschwindigkeitsmessungen in Eisersdorf und Waldeck vor. Obwohl ein diszipliniertes Fahrverhalten erkennbar sei, gäbe es erschreckende Ausreißer. Christian Baumann (FW) fragte die Entwicklung der Energieversorgung in der Kommune an. Während bei der Nahwärmeversorgung einiges in Bewegung sei, stagnierte das Geschehen bei Windenergie und Photovoltaik. Bis zur nächsten Sitzung werde der Status quo ermittelt, versprach der Bürgermeister. Gleiches gelte für die Planungen auf dem früheren Brauhausgelände, wo mit den Investoren viele offene Fragen zu klären seien.
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