Transfair-Warenverkauf am Weltmissionssonntag
Für gerechte Löhne

Pastoralreferent Alfred Kick (rechts) verkaufte mit den Ministranten und der Kolpingjugend fair gehandelte Waren. Bild: jzk
Lokales
Kemnath
27.10.2014
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"Euer Kummer wird sich in Freude verwandeln", war das Leitwort des Weltmissionssonntags. Diese Zusage aus dem Johannesevangelium ist ein Wort gegen Angst und Hoffnungslosigkeit. "Sie gilt besonders für Christen in Pakistan, dem diesjährigen Beispielland", erklärte Stadtpfarrer Konrad Amschl bei seiner Einführung zu den Gottesdiensten.

Bundesweit fand in allen katholischen Kirchen die Kollekte des Internationalen Hilfswerks Missio für die ärmsten Diözesen der Welt statt. "Fair gehandelte Waren" boten Ministranten und Kolpingjugend bei der Vorabendmesse und den beiden Gottesdiensten am Weltmissionssonntag zum Kauf an. Pastoralreferent Alfred Kick hatten ihnen zuvor den Sinn dieser Aktion erklärt: "So können vor allem in den Entwicklungsländern gerechte Löhne bezahlt werden und den Menschen wird dort nachhaltig geholfen."

Durch den Fairen Handel erhalten dort Produzenten bessere Lebens- und Arbeitsbedingungen. Mit den gerechteren Preisen erzielen sie ein höheres Einkommen. So können sie sich eher eine eigene Existenz aufbauen.

Mit ihrer Verkaufsaktion konnten die Buben und Mädchen in ihrer Heimatpfarrei Kemnath einen ganz praktischen Beitrag zur Entwicklungshilfe leisten. Das Warenangebot, das Kick aus dem Eine-Welt-Laden in Weiden herbeigeschafft hatte, war sehr vielfältig. Bei der Familienmesse um 10.30 Uhr sang der Gospelchor "Just for Joy".
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