Über 50 "Lehner" beim Treffen in Kemnath - Teilnehmer aus den USA
Stammbaum verdichtet sich

Viel zu erzählen hatten sich die Teilnehmer am "Lehner"-Treffen. Lediglich die Plätze für die Verwandten aus Österreich blieben unbesetzt. Bild: jsa
Lokales
Kemnath
06.08.2015
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Groß vorzustellen brachten sich am Sonntag Gäste in der "Zur Fantasie" nicht. Über 50 ehemalige und aktuelle "Lehner" hatten sich dort eingefunden. Die Initiatoren Gerd und Manuela Hohlheimer (geborene Lehner) aus Gunzenhausen hatten eingeladen.

Langwierige Recherche

Die Idee, ein Treffen der weitläufigen Verwandtschaft abzuhalten, entstammte einem Kneipenbesuch. Dort waren sie beim Thema Vorfahren und Ahnenforschung neugierig auf die eigenen Wurzeln geworden. In langwierigen Recherchen machten beide als "Ausgangspunkt" das Ehepaar Wolfgang und Barbara Lehner aus Kemnath aus.

Sie lebten Ende des 19./Anfang 20. Jahrhunderts und hatten elf Kinder. Fünf davon machten Gerd und Manuela Hohlheimer ausfindig. Die erste Geburtsurkunde war auf Philipp Lehner von 1911 datiert. In der Gaststätte war ein eindrucksvoller Stammbaum mit vielen Zweigen und Verästelungen aufgebaut. Beim Treffen am Sonntag konnten einige Lücken geschlossen und neue Zweige hinzugefügt werden.

Dem Ruf der beiden Initiatoren folgten auch Teilnehmer im Alter von 3 bis 85 Jahren, die aus Utah (USA) angereist waren. Die Verwandtschaft aus Österreich musste zum Bedauern aller absagen.

Bis weit in die Abendstunden wurden neue Kontakte geknüpft. Alle waren sich einig, dass dies nicht das letzte Treffen dieser Art sein sollte. Bei der nächsten Zusammenkunft dürfte der Stammbaum noch um einiges eindrucksvoller aussehen, bis dahin sollen dann weitere Lücken geschlossen sein.
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