Urlaub mit Lagerfeuerstimmung

40 Zeltlagerbegeisterte machten sich auf den Weg nach Georgenberg, um dort gemeinsam abwechslungsreiche und spannende Tage zu verbringen. Bild: kia
Lokales
Kemnath
19.08.2015
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Zum dritten Mal organisierte die Kolpingfamilie ein Zeltlager für Kinder und Jugendliche von 9 bis 16 Jahren in Georgenberg. 40 Zeltlagerbegeisterte erwartete ein buntes Programm voll Abenteuer und Kreativität.

Am ersten Tag schlugen die Teilnehmer die Zelte für ihr Abenteuer auf. Anschließend konnten sie ihre Kreativität beim Bemalen von Stofftaschen ausleben, in der sie ihr Besteck und Geschirr, das sie im Lager benötigten, aufbewahren konnten.

Jessika Wolf aus Kemnath und Christina Schinagl aus Schönkirch, beides Praktikantinnen der Fachakademie für Sozialpädagogik in Neustadt an der Waldnaab, die ihr Ferienpraktikum im Zeltlager ableisteten, veranstalteten am ersten Nachmittag Spiele für die Teilnehmer. Sie brachen das Eis unter den Kindern und halfen beim besseren Kennenlernen.

Spannung, Spiel und Spaß

Nach der ersten Nacht auf Luftmatratzen und in Schlafsäcken erkundeten die Kinder und Jugendlichen am Vormittag das Dorf und die Umgebung bei einer Schnitzeljagd, die Christian Frank, Jonas Daubenmerkl und Benedikt Stöckl vorbereitet hatten.

Auch in den nachfolgenden Tagen standen Spaß und gemeinsame Aktivitäten ganz oben auf dem Programm. Mit den Betreuern erfreuten sich die Teilnehmer an Feldspielen, einer erlebnispädagogischen Lagerolympiade und verschiedenen Geländespielen. Besonders aufregend war eine abenteuerliche Nachtwanderung, bei der Taschenlampen zum Einsatz kamen.

Sommerwetter und Cocktails

Höhepunkte waren auch das Holifest und die Beachparty mit Saftcocktails und Musik am 50 Meter entfernten Waldbad, organisiert von Jungkolpingleiterin Maria Heser. Da die Kemnather mit dem Wetter Glück hatten und das Thermometer tagsüber kaum unter 30 Grad sank, war das Naturbad zu jeder Tageszeit gefragt.

Die beiden Praktikantinnen beauftragten zwei Teams, bestehend aus allen Teilnehmern und Lagerleitern, bei einem erlebnispädagogischen Spiel Naturmaterialien zu sammeln und jeweils ein Bild in einem begrenzten Feld zu legen. Die jeweils andere Gruppe durfte dann vier Dinge im gegnerischen Bild verändern, die von den "Baumeistern" erkannt werden mussten. Eine Gruppe legte das Kolpingzeichen, die andere Gruppe die Kemnather Kirche.

Am Sonntagnachmittag wurde ein Gottesdienst vorbereitet, zu dem Pfarrer Konrad Amschl extra anreiste, um mit den Zeltlagerbegeisterten die Heilige Messe zu feiern. Es wurden Lieder eingesungen, die Jungkolpingleiter Sebastian Hoffer, alias Hoffy, mit der Gitarre begleitete. Auch Fürbitten und Dankworte bereiteten die Kinder und Jugendlichen vor. Zudem studierten sie ein Predigtspiel ein, das beim Gottesdienst vorgeführt wurde.

Im Zeltlager wurde viel gesungen, getanzt und Karten gespielt. Auch Team-Spiele wie Fußball oder Volleyball kamen nicht zu kurz. Das kolpingeigene Trampolin, aber auch die Spielgeräte (Federball, Fußball, Volleyball, Rugby und ein großer Erdball) waren immer wieder im Einsatz.

Bei einem guten Zeltlager darf natürlich auch ein schmackhaftes Essen nicht fehlen. Dafür war Vorstandsmitglied Peter Kreuzer verantwortlich. Alle Teilnehmer waren hoch zufrieden mit der leckeren Versorgung.

Freude auf nächstes Jahr

"Fast wie Urlaub" war die einstimmige Bilanz der Lagerteilnehmer, weil sie neben dem Programm viel freie Zeit zur Verfügung hatten, die sie oft in selbstständigen Gruppenaktionen nutzten. Ausklang fanden die Abende oft bis spät in die Nacht am Lagerfeuer. Oft wurden diese Situationen von unterhaltsamer Gitarrenmusik begleitet, mit der auch Peter Stubenvoll, Praktikant der Pfarrei Kemnath, überraschte. Noch vor Abreise stand für den Großteil fest, dass sie dieser Art von Erholung auch im kommenden Jahr in Johannisthal zusagen werden.
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