Waldeckher Ritterbund zum dritten Mal Gastgeber des Drei-Burgen-Kapitels
Tugenden auch im Alltag zeigen

Beim Drei-Burgen-Kapitel nahmen (von links) Zeremoniar Florian von Rosenburg, die Großmeister Ottokar von Heydegg, Peter von Ronau und Werner von Podewils sowie Prior Herbert von Podewils auf dem Hochsitz Platz. Bild: hl
Lokales
Kemnath
15.04.2015
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Was das Fortbewegungsmittel angelangt, gehen die Ritter mit der Zeit. Statt mit dem Streitross kamen sie motorisiert zur Burg auf der Feyhöhe. Doch das inzwischen fünfte Drei-Burgen-Kapitel feierte der Ritterbund Waldeckh zue Kemenatha als Gastgeber mit dem Wallensteiner Ritterbund und dem Orden der Deutsch Herren Ritter (ODHR) aus Nürnberg wie anno dazumal.

Der Großmeister des Wallensteiner Ritterbunds und zugleich stellvertretende Hochmeister des Deutschen Ritterbundes Ottokar von Heydegg zeigte sich stolz, dass aus dem von ihm 2007 erstmals organisierten Kapitel eine feste Einrichtung geworden ist. 2012 sei es zum zweiten Mal "zue Kemenatha abgehalten" worden. Daran erinnert auch der Waldeckher Kanzler Sebastian Graf von Reichenbach-Goschütz (Wolf).

Großmeister Peter von Ronau vom ODRH, der nächstes Jahr der Ausrichter sein wird, hob die ritterlichen Tugenden hervor, die auch in der heutigen Zeit noch einen edlen Wert darstellten. Sie prägten nicht nur das ritterliche Leben, sondern sollen einen Recken auch im Alltag als solchen kenn- und auszeichnen.

Nach der Begrüßung durch Großmeister Werner von Podewils (Ponnath) ließ Florian von Rosenburg (Frank) zum Festkapitel rüsten. Junker Josephus (Kormann) vermeldete, dass die Burg gesichert sei und die edlen Herren "ohne Sorg kapiteln könnten". Der Prior Herbert von Podewils (Herbert Ponnath) weihte das Kapitelum den drei Bünden, ehe der stellvertretende Großmeister der Waldeckher, Freiherr Wolf vom Seegrund auf Haunritz (Veigl) der bereits verstorbenen Recken gedachte.

Nach der Humpenprüfung durch Pantscher Josephus von Oberburg (Ponnath) stellten sich die Recken mit ihrem Stand und Wahlspruch vor. Ottokar von Heydegg gab mit seinem Schifferklavier lustige Lieder aus den fränkischen Gauen und aus der Oberpfälzer Region zum Besten, Der älteste Recke der Waldeckher, Freiherr Gunter von Haidenaaber (Galke), trug besinnliche Texte vor.
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