Wand zur Seite schieben

Auf der Baustelle für die neue Aussegnungshalle besprach der Bauausschuss um Bürgermeister Werner Nickl (Fünfter von links) Einzelheiten für die weiteren Arbeiten. Bild: wew
Lokales
Kemnath
27.05.2015
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Der Bau der neuen Aussegnungshalle im städtischen Friedhof läuft wie geplant. Sowohl zeitlich als auch kostenmäßig bewegt sich die Maßnahme innerhalb der gesteckten Ziele. Für die weiteren Arbeiten waren nun erste Feinabstimmungen nötig.

Der Bauausschuss beschloss, anstelle der im Nordbereich geplanten Festverglasung den Hallenbereich mit einer Faltwand aus Metallelementen zu erstellen. Dies soll eine bessere Zugänglichkeit für die Besucher ermöglichen. Zudem sollen Kühlanlagen bei benachbarten Gemeinden besichtigt werden, um einen Überblick über Bauart und Kosten zu erhalten. Unter Kosten- und Unterhaltsaspekten wird auch die Gestaltung der Zuwegungen noch näher betrachtet, bevor endgültige Entscheidungen möglich sind.

Gehweg sanieren

Bei der Friedhofskirche an der Bayreuther Straße steht eine komplette Sanierung erst in einigen Jahren in den Planungen der Diözese. Daher saniert die Stadt zumindest den Gehweg und erneuert das unansehnliche, aber auch teilweise beschädigte Geländer. Auch der Treppenaufgang zum unteren Friedhofstor soll mit einer weiteren Stufe ausgestattet und in seiner Verkleidung ebenfalls erneuert werden. Für die Seeleite kam der Vorschlag für einen seniorengerechten Bewegungsparcours. Hier sollte nach Besichtigung einer vergleichbaren Anlage in Eschenbach auch der Vitalsportverein für gezielte Aktionen mit einbezogen werden. Auch muss abgeklärt werden, in welcher Form eine Bezuschussung möglich sein könnte.

Die rege Bautätigkeit in der Kommune spiegelte sich in den Bauanträgen wider, die das Gremium zu bearbeiten hatte. Mit einigen Anmerkungen und Auflagen wurden alle Anträge befürwortet. Martin Hautmann und Bianca Meyer planen den Neubau eines Einfamilienwohnhauses mit Doppelgarage in Schlackenhof. Nachdem das Landratsamt die Privilegierung des Hoferbens anerkannt hatte, stand einer Zustimmung der Stadt nichts im Wege.

Gleiches galt für die Erweiterung einer Maschinenhalle von Matthias Reger in Löschwitz. Peter und Christine Reger möchten in Waldeck eine landwirtschaftlich genutzte Lagerhalle errichten. Obwohl im Außenbereich - das Landratsamt hatte ebenfalls die Privilegierung anerkannt - stimmte der Bauausschuss mit der Auflage zu, dass die Zufahrt über eigenen Grund erfolgen müsse.

Keine Einwände hatte das Gremium für das Vorhaben von Ulrich und Andrea Böll in Waldeck, die das Wohngebäude und die Garage aufstocken sowie weitere Garagen aufstellen wollen. Andreas Zöld möchte ein Fitnessstudio errichten. Hier bestanden Bedenken hinsichtlich der Grundstücksgröße, die als sehr gering bemessen scheint. Eine angepasste Eingrünung und der Stellflächennachweis müssten hier noch nachgereicht werden.

Daniela Schöcklmann will in der Eiserdorfer Au einen Frisörsalon realisieren. Da es sich hier um eine Grenzbebauung handelt, sind die Unterschriften der Nachbarn erforderlich. Auch die notwendigen Stellplätze sind hier nachzuweisen. Keine Einwände hatten die Räte zum Antrag von Sandra Schreyer auf Neubau eines Einfamilienhauses in Bungalowform in der Gemarkung Schönreuth.
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