Wie der Vater, so oft nicht der Sohn

Kreisvorsitzender Thomas Semba (hinten rechts) und Vorsitzender Raimund Pinzer (Zweiter von rechts) gratulierten den drei Neumitgliedern Klaus, Wolfgang und Josef Kopp (vorn von links) sowie den beiden Jubilaren Max Schönberger (hinten links) und Josef Czerwinski. Bild: jzk
Lokales
Kemnath
06.03.2015
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Mit Wolfgang und Josef Kopp zählt die Krieger- und Soldatenkameradschaft zwei neue Jugendliche. Immer noch zu wenig, findet Kreisvorsitzender Thomas Semba. Doch woher nehmen?

(jzk) "Leider fehlt vor allem der Jugend durch den eingestellten Grundwehrdienst der Bezug zum Soldatsein", bedauerte Thomas Semba in der Jahreshauptversammlung im Gasthof Josef Leypold. Eindringlich rief der Kreisvorsitzende zur verstärkten Mitgliederwerbung, vor allem bei jüngeren Jahrgängen, auf. Der Kreisverband biete viele Aktionen wie den jährlichen Crosslauf, der besonders Sportgeist und Ausdauer der Jugendlichen fördere.

Allerdings werden sie wohl einmal für den Mitgliedbeitrag tiefer in die Tasche greifen müssen. Kassenprüfer Reinhold Bauer regte prinzipiell eine Erhöhung des Beitrags von derzeit elf Euro an. Angesicht der diesjährigen Erhöhung von 3,50 Euro auf vier Euro der Abgaben pro Mitglied an den Landesverband und 15 Cent an den Kreisverband werde eine Anpassung "in den nächsten Jahren wohl unausweichlich" sein, meinte auch Vorsitzender Raimund Pinzer.

Er berichtete von der Kriegsgräbersammlung an der Kirche und bei den Friedhofstoren, die 1312 Euro erbracht habe. Dafür dankte er allen Spendern und den Sammlern. Schriftführerin Gabi Pinzer gab den Mitgliederstand mit 66 Personen an. Mit Klaus Kopp seien auch dessen Söhnen Wolfgang und Josef der Kameradschaft beigetreten. Von den Ereignissen im abgelaufenen Jahr erwähnte sie die Kreisversammlung in Fuhrmannsreuth, die Teilnahme am 125. Jubiläum der Soldaten und Reservistenkameradschaft Brand, Vatertagsfeier mit dem Waldecker Vorsitzenden Karl Reger in Köglitz und das Kapellenfest in Kuchenreuth. Mit den Kameradschaften Waldeck und Erbendorf seien ein Ausflug nach Volkach und ein Kameradschaftsabend am Beerhof organisiert worden. Eine Fahnenabordnung beteiligte sich an der Beerdigung von Altbürgermeister Rudi Ponnath sowie am Volkstrauertag in Kemnath

Als vollen Erfolg erachtete die Rednerin den Kappenabend. "Am 16. April übergaben wir den neuen Fahnenschrank an den Heimatlichen Arbeits- und Förderkreis (HAK)." Eine kleine Abordnung besuchte die Ausstellung "Historische Blankwaffen" im Kemnather Heimat- und Handfeuerwaffenmuseum. Geburtstagsgeschenke erhielten Alois Bayer zum 75. und Michael Hausner zum 70. Geburtstag.

40 Jahre Mitglied

Dank galt nach seinem Bericht Kassier Anton Heindl für die Umstellung der Kassenkonten auf EDV. Für 40-jährige Treue erhielten Max Schönberger und der langjährige Kassier Josef Czerwinski vom Kreisvorsitzenden Thomas Semba Urkunden. Dieser begrüßte die Zusammenarbeit der Kameradschaften Kemnath, Waldeck und Erbendorf. Die Anwesenden forderte er auf, die Werte der Kameradschaft an die jungen Mitglieder weiterzugeben.

Raimund Pinzer wies auf die Kreisversammlung am 17. April in Waldeck und das 125. Gründungsjubiläum des SKV Kirchenlaibach am 4. Juli hin. Das Totengedenken galt vor allem Rudi Ponnath und Udo Heine,
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