Wirtschaftlich ist der
SV finanziell gut aufgestellt

Zahlreiche Mitglieder des SV Kemnath wurden für ihre 50-jährige Vereinszugehörigkeit ausgezeichnet (hinten, von links): Vorsitzender Marco Schuh, Josef Reng, Ludwig Schatz, Josef Kumeth, Werner Reng, Bruno Escherl, Johann Kumeth und Josef Sebald; vorn (von links): Bürgermeister Josef Reindl, Lorenz Gebert, Josef Rom, Rudolf Kumeth, Bertl Grill, Rudolf Reng, Josef Piehler und Willi Kumeth. Bilder: seb (2)
Lokales
Kemnath
14.01.2015
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Sportverein Kemnath gut aufgestellt. Und sportlich ist man nach dem Abstieg aus der Kreisliga auch wieder auf Erfolgskurs, hat sogar den Wiederaufstieg fest im Visier.

(seb) Neben den Rechenschaftsberichten der Verantwortlichen standen vor allem die Ehrung langjähriger Mitglieder sowie die Verabschiedung einer erfolgreichen Übungsleiterin auf der Tagesordnung der Jahreshauptversammlung.

Der besondere Gruß des Vorsitzenden Marco Schuh galt Bürgermeister Josef Reindl, der nicht nur Dauergast bei den Jahresversammlungen des SV ist, nämlich 20 Mal ohne Unterbrechung. Reindl überreichte auch den Jahreszuschuss der Stadt in Höhe von 1500 Euro zur Jugendförderung und lobte in seinem Grußwort die Bilanzen des Vereins. Beide Protagonisten nahmen die Ehrung der Mitglieder vor, die dem Verein 50 Jahre die Treue hielten.

Ein positives Bild zeichnete Hauptkassier Josef Obermeier von den Finanzen des Vereins. Im Jahr 2013 habe man ein Plus von knapp 3000 Euro erwirtschaftet und für 2014 sei ebenfalls ein satter Überschuss zu erwarten, so Obermeier. Als Hauptgründe nannte er die niedrigen Energie- und Wasserkosten sowie die sehr guten Ergebnisse bei der Christbaumversteigerung. Da man heuer das Hauptspielfeld sanieren und die Flutlichtanlage erneuern müsse, seien diese Gelder äußerst wichtig, schaute der Kassenwart in die Zukunft.

Wiederaufstieg realistisch

Die sportliche Situation der ersten und zweiten Mannschaft erläuterten Spartenleiter Ernst Kumeth und Trainer Gerald Lösch. Beide gaben nach dem Abstieg aus der Kreisliga West den Wiederaufstieg als großes Ziel aus. Gelingt dieses Vorhaben, wäre das ein Novum für den Trainer in seiner langen Laufbahn. Da die erste Mannschaft zur Zeit die Tabelle in der Kreisklasse anführt, sei dieses Ziel durchaus realistisch, so die Vorstellung der sportlichen Leitung. Unter der Federführung von Stefan Fuchs und Georg Ott nahmen auch die Seniorenfußballer den Spielbetrieb in einer Spielgemeinschaft mit Freudenberg wieder auf.

Lücke bei Junioren

Bei den Junioren tue sich in den Gruppen C bis A aufgrund der demografischen Entwicklung eine Lücke auf, berichtete Jugendleiter Stefan Lindner. Ein geordneter Spielbetrieb sei momentan nur bei den D- und E-Junioren in Spielgemeinschaften mit Freudenberg beziehungsweise Pfreimd möglich. Ziel sei es aber, in diesem Jahr den Juniorenspielbetrieb neu zu organisieren, möglichst auch mit Schnaittenbach, sagte Lindner.

Wegen einer langwierigen Verletzung kann Brigitte Lorenz ihre Tätigkeit als qualifizierte Übungsleiterin in Sachen Gesundheits- und Präventionssport sowie Aerobic und Pilates momentan nicht mehr ausüben. Jahrelang förderte sie in wöchentlichen Einheiten mit speziellen Übungen das Wohlbefinden und die Fitness besonders der Frauen. Dafür bedankte sich Vorsitzender Marco Schuh mit einem Blumenstrauß.
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