Wirtschaftliche Weichen

Lokales
Kemnath
22.04.2015
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Die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt stand im Mittelpunkt der jüngsten Stadtratssitzung. Beim Marketing werden Weichen neu gestellt.

Bürgermeister Werner Nickl stellte mit Susanne Schiller die nunmehr Verantwortliche für die Zukunftsaufgaben im Zuge der Stadtentwicklung vor. Ihre regionalen Wurzeln seien dabei besonders wertvoll. Sie stammt aus Neustadt am Kulm und hat interessante Schwerpunkte.

Präsenz im Internet

Nach einer Bestandsaufnahme der Aktivitäten gilt es, Informationsmaterial neu zu gestalten und alle touristischen Themen auch in einer neu zu erstellenden Internetpräsenz darzustellen. Die Kooperation aller Vereine und Verbände sei wichtig, ohne deren Aufgaben zu übernehmen.

Für die Stromversorgung der kommunalen Liegenschaften fasste das Gremium einstimmig den Beschluss, sich an einer europaweit geführten Bündelausschreibung zum Bezug von elektrischer Energie für 2017 bis 2019 zu beteiligen. Die noch bis 31. Dezember 2016 laufenden Lieferungsverträge hätten durchwegs positive Ergebnisse aufgezeigt, auch wenn die Ersparnisse aus dem Arbeitspreis für Strom durch steuer- und abgaberechtliche Erhöhungen teilweise wieder aufgezehrt wurden. Die Fraktion der Grünen begrüßte es dabei, dass im kommenden Strombezugszeitraum 100 Prozent Ökostrom beschafft werden solle.

Ebenfalls einig waren sich die Räte, dass im Vollzug des Bayerischen Kinderbildungs- und Betreuungsgesetzes (BayKiBiG) den erhöhten Zuschuss zu den Elternbeiträgen in Kindertageseinrichtungen weiterhin für Qualitätsverbesserungen einzusetzen. Ab dem Förderzeitraum 2015 würden neben der KiTa "Li-La-Löhle" in Kemnath auch der katholische Kindergarten St. Anna Waldeck und die KiTa "Pusteblume" in Kastl den "Qualifikationsbonus plus" in Höhe der staatlichen Förderung erhalten. Dem Vorschlag von Jutta Deiml (SPD), die Ressourcenwerkstatt aufgrund der früheren positiven Erfahrungen erneut mit einzubinden, wollte das Gremium nicht folgen, da es zu früh sei, die bestehenden Strukturen erneut zu verändern.

Sprunghafte Entwicklung

Die nunmehr vorliegenden Abrechnungen der Energie- und Wasserversorgung aus den Jahren 2012 und 2013 zeigen eine uneinheitliche Entwicklung in den vom Bayerischen Kommunalen Prüfungsverband erstellten Zahlenwerken. Während für 2012 aus Energie- und Wasserversorgung ein steuerlicher Gewinn von 17 615,74 Euro erkennbar sei, ergebe die Abrechnung für 2013 insgesamt einen steuerlichen Verlust von 64 104,73 Euro. Die Bilanzsummen erhöhten sich durch die Steigerung bei den baubedingten Anhebungen der Anlagevermögen um rund 695 000 Euro in den beiden Jahren auf nunmehr 6 108 113,97. Der Gewinn aus 2012 sowie der Verlust aus 2013 werden auf neue Rechnung vorgetragen.

Bei der Erstellung des Bebauungsplanes Gewerbegebiet "Hammergraben" wurden von Kommunen und Fachstellen keinerlei Einwände getätigt. Auch vonseiten des Landratsamtes seien lediglich redaktionelle Änderungen angeregt worden. Bei der Neuerstellung des Edeka-Marktes werde besonderes Augenmerk auf die sichere Verkehrsführung der Zu- und Abfahrten gelegt.
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