Ägidiuskapelle und Hans Kössler die Themen
Bezirkstag bei der Burg

Kreisheimatpfleger Robert Schön (von links) war ebenso auf den Schlossberg gekommen wie Bürgermeister Werner Nickl, Bezirkstags-Vize Lothar Höher und von rechts Leonhard Zintl, Toni Dutz, Franz Horn, Bezirksheimatpfleger Dr. Tobias Appl, Georg Wagner und Alexander König. Bild: hl
Politik
Kemnath
17.08.2016
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Waldeck. Hoher Besuch an der Burgruine: Der Heimat- und Kulturverein (HuK) empfing eine Abordnung des Bezirkstags auf dem Schlossberg. Die Politiker wollten sich die Ägidius-Kapelle ansehen, deren Wiederaufbau der Bezirkstag gefördert hatte. Außerdem ging es bei dem Treffen um die Frage, wie sich historische Oberpfälzer Persönlichkeiten besser präsentieren lassen - wie den Waldecker Komponisten Hans von Kössler.

Die HuK-Vorsitzenden Georg Wagner und Leonhard Zintl gingen aufs Projekt Ägidius-Kapelle ein, deren Neuaufbau durch die Weihefeier mit Weihbischof Reinhard Pappenberger im vergangenen Jahr ihren Abschluss fand. Auch an den Glockenguss durch die Padres vom Kloster Maria Laach vor Ort in Waldeck erwähnte er. Zintl erwähnte auch die Theateraufführungen des Landestheaters Oberpfalz, die heuer zum fünften Mal hier großen Anklang fanden.

Bürgermeister Werner Nickl stellte den HuK als Bewahrer und Aufbauer der Burg Waldeck heraus. Die Stadt unterstütze die Arbeiten des HuK gern. Ohne den Bezirk und das Landesamt für Denkmalpflege wären die Projekte aber nicht möglich.

Bezirkstagsvizepräsident Lothar Höher lobte den HuK: Er sei schon einige Mal auf dem Schlossberg gewesen, aber jedes Mal sei er erstaunt was dort alles passiere. Der Bezirk werde weiter alle Möglichkeiten nutzen, die Arbeit zu unterstützen. Man werbe im Bezirkstag für Projekte vor Ort, jeder Euro falle hier auf fruchtbaren Boden. Das gelte auch, wenn es darum geht, verdiente Oberpfälzer bekannter zu machen. Höher sprach direkt den Komponisten Hans von Kössler an. Max Regers Cousin werde etwas in den Hintergrund gedrängt. Er schlug vor, seine Werke in die Max-Reger-Konzerte einzubringen. Sinnvoll wäre, wenn sich Waldeck mit Max Regers Geburtsort Brand zusammentun würde. Demnächst gebe es in Speinshart ein Konzert mit Kössler-Werken. Der Bezirk wolle beitragen, damit so verdiente Oberpfälzer die Ehre bekommen, die ihnen gebührt. Dem vom HuK gegründeten Arbeitskreis um Josef Brunner, der sich dem Leben und Wirken von Hans von Kössler annimmt, komme große Bedeutung zu. Höher wolle versuchen, sich bei der Max-Reger-Gesellschaft in Weiden dafür einzusetzen, dass dort auch Werke bei den Max-Reger-Tagen ins Programm mit aufgenommen werden.
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