Bürgermeister berichtet in CSU-Versammlung von reger Bautätigkeit - Delegierte gewählt
An Lettenwiese "anbauen"

Johann Walter. Bild: rpp
Politik
Kemnath
28.04.2016
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Kastl. Großes Stühlerücken in der CSU-Jahreshauptversammlung: Allerdings nur, weil der Platz in die Wirtsstube im Gasthaus Vetter nicht ausreichte. Die Mitglieder demonstrierten aber nicht nur optisch Geschlossenheit, sondern auch bei der Wahl der Delegierten zur Kreisvertreterversammlung zur Bundestagswahl.

Dorthin entsendet der Ortsverband Vorsitzenden Johann Walter. Ihn begleiten Arno Stahl, Marco Streng, Andrea Heining, Josef Etterer und Bruno Haberkorn. Ihre Ersatzleute sind Hubert Mühlhofer, Robert Schraml, Michael Dötsch, Rudi Übelmesser, Hans Wopperer und Josef Raps. Die Wahlen leiteten stellvertretender Kreisvorsitzender Werner Nickl sowie Michaela Veigl und Marco Streng.

Fischessen wiederbelebt


In seinem ersten Bericht als Chef erinnert Walter an die wiederbelebte Tradition des Fischessens am Freitag vor dem Karfreitag. Erneut beteiligten sich die Christsozialen mit einer von Uli Bär geführten Familienwanderung zum Hochbehälter am Ferienprogramm der Gemeinde. Weitere Termine waren der Besuch der Kreistagsfraktion im Kinderhaus Pusteblume sowie in der Grundschule und Schulvorbereitenden Einrichtung. Besondere Beachtung fand laut Walter die im Frühjahr und Herbst erscheinende kostenlose Bürgerinfo. Er fuhr unter anderem fort mit der Teilnahme von CSU und JU mit einer Bilderausstellung und Grillstand am Adventsmarkt im Pfarrhof, der Winterwanderung nach Altköslarn und den Gratulationen zu runden Geburtstagen. An die Sportschützen gingen 200 Euro, ans Kinderhaus Pusteblume 150 Euro. Sehr gute Arbeit attestierte Walter dem 2015 gewählten JU-Vorsitzenden Felix Kirchberger, der einem aktiven und engagierten Ortsverband vorstehe.

In seinem Ausblick auf 2016 kündigte der Redner für Sonntag, 19. Juni, 14 Uhr, ein Familienfest am Dorfplatz bei den Linden mit Kaffee und Kuchen sowie einem umfangreichen Kinderprogramm und einer historischen Führung rund um die Kirche an. Mit einer Wanderung auf die Burg Waldeck und einer Führung beteiligt sich die CSU am Ferienprogramm. Weitere Themen sind die Besichtigung der Kläranlage Kemnath und die Mitgliederwerbung.

In seinem Kassenbericht stellte Hubert Mühlhofer solide Finanzen dar. Die Revisoren bescheinigten ihm einwandfreie Arbeit. Werner Nickl berichtete von zwei Millionen Euro Stabilisierungshilfe für den Landkreis, wovon die Stadt Kemnath und die Gemeinde Kastl aber nicht erhalten. Die Hebesätze für die Grund- und Gewerbesteuern seien in Kastl die niedrigsten im Landkreis, trotzdem sei die Kommune schuldenfrei. Dies zeuge von einer hervorragenden Arbeit.

Kinderreiche Gemeinde


Bürgermeister Josef Etterer lobte die gute Zusammenarbeit innerhalb der VG Kemnath. Der erstmals von Roman Schäffler erstellte Haushalt 2016 verdiene Anerkennung. Derzeit gebe es in Kastl keine Flüchtlinge, da freie Unterkünfte fehlen. Wegen der weiterhin regen Bautätigkeit sei momentan angedacht, das Baugebiet Lettenwiese zu erweitern. Mit 22 Geburten habe Kastl weiterhin den Status "kinderreiche Gemeinde". Dies sei die beste Absicherung für das Kinderhaus und die Grundschule, erklärte der Rathauschef.

Ein Problem bleibt das Bauen in den umliegenden Ortschaften, da das Bauamt die Anträge meist als "Bauen im Randbereich" einstuft. Der Vertrag für die zweite Stufe des Breitbandausbaus wurde unterschrieben. Hierbei werden die großen Ortsteile außerhalb von Kastl über Kabelverzweiger versorgt. 38 Haushalte hingegen erhalten eine Anbindung mit bis zu 200 Megabit pro Sekunde.
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