Bürgerversammlung in Kaibitz
Gefährliche Schlosspark-Bäume

Zweiter Bürgermister Hermann Schraml (rechts) moderierte die Diskussion in der Kaibitzer Bürgerversammlung. Bild: stg
Politik
Kemnath
16.11.2016
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Auch die Bürgerversammlung in Kaibitz ist - nach der Rekordbeteiligung in Kemnath - äußerst gut besucht. Sorgen bereiten den Teilnehmern die Bäume im Schlosspark.

Kaibitz. Das Thema brennt vielen Kaibitzern offensichtlich auf den Nägeln. Nachdem sich Bürgermeister Werner Nickl gut 70 Minuten lang dem aktuellen Geschehen in der Kommune und künftigen Plänen gewidmet hatte, meldeten sich verschiedene Bürger zu Wort. Immer wieder gebe es durch Äste und Totholz Verkehrsgefährdungen nach außen. "Muss denn erst etwas passieren?" und "Es kann doch nicht sein, dass das halbe Dorf in Angst lebt" waren nur zwei kritische Einschätzungen, die zu hören waren. Nickl wies darauf hin, dass es zuerst einmal Aufgabe und Pflicht des Besitzers sei, hier für Abhilfe zu sorgen. Seitens der Stadt könne man den Eigentümer auf die Situation hinweisen. Er empfahl den Anliegern außerdem, sich zusammenzutun, um gemeinsam Druck gegenüber dem Eigentümer aufzubauen. "Das könnte auch sehr effektiv sein."

Zur Sprache kamen in der Versammlung ebenfalls Schäden an verschiedenen Straßen, die behoben werden sollten - beispielsweise in Oberndorf die Straße zum alten Feuerwehrhaus und in Löschwitz die Silberbach- sowie die Kühbergstraße. Mit Blick auf den letztgenannten Weg führte der Bürgermeister aus, dass es sich hier um einen öffentlichen Feld- und Waldweg handle. Eine neue Asphaltdecke könne es hier nicht geben, sinnvoller sei vielmehr ein Rückbau auf Schotter.

Klärungsbedarf gab es in der Versammlung noch zur neuen Internetseite der Stadt Kemnath in der Kombination mit der Veröffentlichung von Vereinsveranstaltungen. Die Beschilderung an der "Löschwitzer Kreuzung" gab ebenfalls Anlass für eine Bemerkung: Diese Tafeln würden so ungünstig stehen, dass stellenweise die Sicht eingeschränkt werde. Nickl versprach, dies bei einer Ortseinsicht zu begutachten und gegebenenfalls auch das Staatliche Bauamt einzuschalten.

Weitere Themen waren das zu schnelle Fahren auf der Verbindungsstraße zwischen Kuchenreuth und Löschwitz, die mitunter übervollen Altglascontainer am "Langen Steg" in Kemnath, die stellenweise nötige Ausbaggerung des Bachs in Löschwitz in Brückennähe sowie die Nutzung der ehemaligen Bauschuttdeponie bei Höflas zum Abbrennen eines Johannisfeuers.
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