Erstmals seit sieben Jahren wieder vier Neuaufnahmen bei der Jungen Union
Alle vier Tage ein Termin

Ortsvorsitzender Markus Schreyer (mit Stellvertreter Tobias Gallei, von links) berichtete über die Aktivitäten im Ortsverband. Kreis-Chef Matthias Grundler (rechts) möchte die Zusammenarbeit zwischen dem Nachwuchs, CSU und Frauen-Union noch weiter verbessern. Bild: jzk
Politik
Kemnath
10.04.2016
100
0

Um gut zehn Prozent legte der Ortsverband der Jungen Union (JU) bei den Mitgliedern zu. In absoluten Zahlen waren das zwar "nur" vier Jugendliche, dennoch werteten die Verantwortlichen diese Neuaufnahmen als großen Erfolg.

"Seit sieben Jahren gab es nicht mehr so viele Neuaufnahmen", betonte Vorsitzender Markus Schreyer in der Jahreshauptversammlung. Dem Ortsverband gehören somit 46 Mädchen und Jungs an. Mit der Zunahme folgen die Kemnather dem Trend auf Kreisebene. "Letztes Jahr wurden über 100 neue Mitglieder im Kreisverband Tirschenreuth aufgenommen", berichtete dessen Vorsitzender Mattias Grundler. Der Schwerpunkt solle weiterhin auf der Mitgliederwerbung liegen.

Per Powerpoint gab Schreyer einen ausführlichen Rückblick auf die vergangene Legislaturperiode. Sehr zufrieden war er über die positive Entwicklung der JU-Kemnath-Facebook-Seite, auf der sich nicht nur politische, sondern auch gesellschaftliche und christliche Inhalte befänden. Gute Ergebnisse für den Ortsverband habe es bei den Neuwahlen in der Kreisversammlung gegeben. Weiter berichtete der Redner von mehreren Festbesuchen, vom dritten Kemnather Gaudi-Triathlon, von der Fahrt zum Straubinger Gäubodenvolksfest, den beiden Fotoworkshops mit Stadtrat Florian Frank im Ferienprogramm sowie von der CSU-Klausurtagung. Dort sei erstmals das Konzept fürs Energieforum und zum Energieeffizienzkurs vorgestellt worden. Etwa 90 Termine hätten die Vorstandsmitglieder wahrgenommen, fasste Schreyer zusammen.

Nach dem Bericht des Schatzmeisters Andreas Wöhrl und dem Kassenprüfbericht von Andreas Schindler sprach Rita Ponnath, Vorsitzende der Frauen-Union, von einer guten Zusammenarbeit beider Ortsverbände. Ausdrücklich wünschte sie sich die Aufnahme weiterer junger Frauen in die JU. Grundler dankte Schreyer für seine engagierte Arbeit im Kreisverband, unter anderem als Schriftführer. Er strebe eine enge Zusammenarbeit der JU mit FU und CSU, sowohl auf Kommunalebene als auch im Kreisverband, an.

"Die CSU braucht die jungen Leute", betonte Bürgermeister Werner Nickl. Er lobte das Engagement des Nachwuchses bei politischen und gesellschaftlichen Themen sowie den Fortschritt in den vergangenen Jahren. Allerdings dürften die Unterhaltung und der Spaßfaktor nicht zu kurz kommen. Jugendbeauftragter Florian Frank bot Informationen zu seiner Stadtratsarbeit an.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.