Mittelstand im Austausch mit MdB Rupprecht
Lob für Reiß wegen Digitalem Gründerzentrum

Die Kreisvorsitzenden der Mittelstands-Union Harald Gollwitzer und Leonhard Zintl sowie der Bundestagsabgeordnete Albert Rupprecht (von links) trafen sich in den Hollerhöfen für ein Gespräch. Bild: mez
Politik
Kemnath
27.08.2016
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Die Hightech-Strategie der Bundesregierung, der Bürokratieabbau, die Erbschaftssteuer und der Fachkräftemangel waren Themen, mit denen sich drei Politiker beschäftigen.

Die Kreisvorsitzenden der Mittelstands-Union (MU) Leonhard Zintl aus dem Landkreis Tirschenreuth und Harald Gollwitzer aus dem Landkreis Neustadt/WN trafen sich in den Hollerhöfen, um mit dem Bundestagsabgeordneten Albert Rupprecht darüber zu beraten. Auch die Auswirkungen der niedrigen Kapitalmarktzinsen auf die Altersvorsorge war ein Thema.

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Das Trio formulierte Ziele, bei denen sich die MU mit einbringen will. So versprach Zintl, dass er auch betroffene Mittelständler über die Hightech-Strategie informieren werde. Auch Gollwitzer sicherte seine Unterstützung zu .

In Sachen "Digitales Gründungszentrum" lobten die Kreisvorsitzenden das Engagement des Landtagsabgeordnetem Tobias Reiß. Er holte ein nämlich ein Leuchtturm-Projekt in die Region. "Mit der Bündelung der regionalen Kräfte ergeben sich Chancen für unsere Region", betonte Zintl. Das Projekt fördert bayernweit 12 digitale Gründerzentren mit knapp 100 Millionen Euro.

Rupprecht ging beim Bürokratieabbau am Beispiel der Pflege auf mögliche Veränderungen ein. Ebenso kritisierte er den geplanten Gesetzesentwurf, um Kassenmanipulationen zu bekämpfen. Diese würden zur Mehrbelastung für einfache Mittelständler führen. Auch die Kreisvorsitzenden kritisierten die drohende Registrierkassen-Pflicht für Kleinstunternehmer.

Auch die Problematik um die Erbschaftssteuer bemängelten sie. "Wir mussten erneut geplante Vorträge für MU-Mitglieder verschieben, da immer wieder eine neue Sau dazu durch's Dorf getrieben wird", kritisierte Zintl. Gollwitzer freute sich über den Ausbau der beruflichen Ausbildung an der OTH in Weiden. Dadurch müssen junge Menschen für ihr Studium nicht wegziehen, was die regionale Kaufkraft erhält. Rupprecht sah es als wichtig an, die handwerkliche Ausbildung zu sichern.

Wegen der niedrigen Kapitalmarktzinsen mahnte Zintl dazu, die private Altersvorsorge auszubauen, wie durch eine betrieblichen Altersvorsorge. Arbeitgeber können so Arbeitnehmer an den Betrieb binden sowie steuerliche Vorteile für sich gewinnen. Instrumente wie die Riester-Rente brauchen ebenfalls eine Verbesserungen.
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