Pläne für Umgriff der Friedhofskirche
Viel Grün und barrierefrei

Wie aus dem Bilderbuch: Wenn die Planungen von Landschaftsarchitekt Albrecht Strohn umgesetzt sind, dann wird der Umgriff von Friedhofskirche und ehemaliger Leichenhalle künftig so aussehen. Repro: stg
Politik
Kemnath
25.07.2016
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Auf sehr großes Wohlwollen stießen im Kemnather Bauausschuss die Gestaltungspläne für den Umgriff der Friedhofskirche und der ehemaligen Leichenhalle: In der Sitzung des Gremiums präsentierte Landschaftsarchitekt Albrecht Strohn seine Vorstellungen.

Bürgermeister Werner Nickl erinnerte daran, dass Einiges mittlerweile fertiggestellt sei. Es gehe nun vor allem um den Platz vor dem ehemaligen Leichenhaus, den Umgriff bis hin zu den Gräbern sowie um die Zufahrt von der Bayreuther Straße aus. Strohn führte aus, dass es einen deutlich reduzierten gepflasterten Bereich vor dem ehemaligen Leichenhaus geben solle. "Einen großen Platz brauchen wir hier ja nicht mehr." Ausgestattet werden könnte er beispielsweise mit zwei Bänken.

Strohn schlug vor, als Bodenbelag gesägten Granit zu nehmen, der vor dem ehemaligen Leichenhaus sowie auf dem Weg rund um Leichenhaus und Friedhofskirche im Inneren des Friedhofs verlegt werden soll. Um einen Sicht- und Lärmschutz entlang der Bayreuther Straße zu bekommen, soll die geplante Heckenstruktur aufgenommen und erhöht werden. Die Zufahrt von der Bayreuther Straße aus - beispielsweise für Grünpflege-Fahrzeuge oder den Steinmetz - soll asphaltiert etwas ausgeweitet werden.

Dadurch sowie zusätzlich mit einer etwas geschwungenen Form wird ein geringes Gefälle erreicht, das einen barrierefreien Zugang zum Friedhof von dieser Seite aus erlaubt. Den Asphalt-Weg hat der Landschaftsarchitekt mit einer Breite von zwei Metern geplant, hinzukommen soll ein ein Meter breiter Granitstreifen, der ebenfalls befahren werden kann. Rund um die Friedhofskirche empfahl Strohn, klein- und mittelkronige Bäume zu pflanzen, um das Gebäude zu umrahmen.

Das Gremium zeigte sich angetan von den Planungen. Angesprochen wurden noch nicht beschlossene Detailfragen wie beispielsweise die künftige Lage und Optik der Wasserstellen: Ely Eibisch (FWG) sprach sich analog der Situation in Neustadt am Kulm für eine Trog-Lösung aus, während Michael Hautmann (CLU) davon aus Hygienegründen Abstand nehmen wollte. Eine gute Lösung habe man am Friedhof Oberndorf gefunden, meinte er. Ebenfalls diskutiert wurde, dass beim Zufahrtstor eine Lösung gefunden werden müsse, die leicht und von jedem - beispielsweise auch von Friedhofsbesuchern mit Rollator - bedienbar sei.

Einhellig verständigte sich das Gremium darauf, mit den vorgestellten Planungen in die Ausschreibung zu gehen. Ziel ist laut Bürgermeister Nickl, noch im laufenden Jahr mit diesem Abschnitt fertig zu werden.
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