Stadtrat legt Kaufpreis für Parzellen im Baugebiet „Brückengasse“ fest
72 Euro pro Quadratmeter

Politik
Kemnath
05.08.2016
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Der Stadtrat hat in seiner Montagssitzung die künftigen Preise für Bauland im Baugebiet "An der Brückengasse" (dritter Bauabschnitt) festgelegt. Bürgermeister Werner Nickl erläuterte, dass nach der Vergabe der Bauarbeiten und Abschluss der Kaufverträge ausreichend Detailinformationen vorliegen, um den Kaufpreis und Ablösebeträge für die Straßenerschließung der mit Erdgas versorgten Parzellen zu ermitteln. Die Kaufpreise für erschlossene Flächen fließen erst nach Weiterverkauf an Bauwillige an die Verkäufer.

Die Kalkulation der Stadtverwaltung ergab einen Grundstückspreis einschließlich Erschließung in Höhe von 72 Euro pro Quadratmeter. Darin enthalten sind der Grunderwerb samt Nebenkosten, Ablösebetrag für die Straßenerschließungskosten und fiktive Herstellungsbeiträge für die Wasserversorgungs- und Entwässerungsanlage. Der Anteil der Straßenerschließung beträgt 33,80 Euro.

Nickl ergänzte, dass die Stadt neue Wohnbauvorhaben mit drei Euro pro Quadratmeter Grundstücksfläche, maximal 2500 Euro, fördere. Damit errechne sich ein tatsächlicher Kaufpreis von 69 Euro. Per einstimmigen Beschluss ermächtigte der Stadtrat das Stadtoberhaupt, die Grundstücke zum festgelegten Preis an Bauwillige zu veräußern.

Erschließung für "Brückengasse"Aus der nichtöffentlichen Juli-Sitzung gab Bürgermeister Werner Nickl bekannt, dass die Firma Erdbau Zeitler den Auftrag zur Erschließung des Baugebietes "Brückengasse" (dritter Bauabschnitt) erhalten hat. Der Angebotspreis des Kemnather Tiefbauunternehmen lag bei 630 000 Euro.

Der Kreisfischerei Kemnath erhält einen zehnprozentigen Zuschuss in Höhe von 1670 Euro zur Beschaffung einer Regenerationsanlage für den großen Wilhelm-Markgraf-See.

Von der Feuerwehr Kemnath lag eine Stellungnahme zur Beschaffung einer Hochwasserschutzausrüstung vor. Sie erklärt sich bereit, den zusätzlichen Aufwand und Einsatzzeiten zu tragen. Die Investitionskosten für das gestellte Fahrzeug und Gerät sowie Unterhaltungskosten gehen zulasten des Bundes.

Die Stadt wird der neuen Angestellten Deborah Pregler einen unbefristeten Arbeitsvertrag über 15 Wochenstunden ab Oktober geben. Die Körperbehinderte wird im Damilienzentrum Mittendrin und in der städtischen Bücherei eingesetzt. Die Agentur für Arbeit und das Integrationsamt fördern die Eingliederungsmaßnahme über 36 Monate mit 70 Prozent sowie mit Arbeits- und Hilfsmitteln, Umbauten samt Erstausstattung des Arbeitsplatzes. (ak)
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